European Patent Office

T 0035/99 (Perikardialzugang) du 29.09.1999

Identifiant européen de la jurisprudence
ECLI:EP:BA:1999:T003599.19990929
Date de la décision
29 septembre 1999
Numéro de l'affaire
T 0035/99
En ligne le
28 janvier 2000
Requête en révision de
-
Numéro de la demande
92923107.4
Classe de la CIB
A61M 31/00
Langue de la procédure
Anglais
Distribution
Publiées au Journal officiel de l'OEB (A)
Téléchargement
Décision en allemand
Autres décisions pour cet affaire
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Résumés pour cette décision
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Titre de la demande
ACCESSION A L'ESPACE PERICARDIQUE PAR L'INTERMEDIAIRE DE L'AURICULE DROITE
Nom du demandeur
Georgetown University
Nom de l'opposant
-
Chambre
3.2.02
Sommaire

Im Gegensatz zu Verfahren, die - gewollt oder ungewollt - mit dem Tod des "behandelten" Lebewesens enden (z. B. die Schlachtung von Tieren oder Verfahren zur Messung biologischer Funktionen von Tieren, bei denen die Tiere getötet werden, vgl. T 182/90), sind physische Eingriffe, die unabhängig von ihrem spezifischen Zweck vorrangig der Erhaltung des Lebens oder der Gesundheit des menschlichen oder tierischen Körpers dienen, an dem sie vorgenommen werden, "ihrem Wesen nach" Verfahren zur chirurgischen Behandlung im Sinne des Artikels 52 (4) EPÜ.

Die Begriffe "chirurgisch" und "Behandlung" in Artikel 52 (4) EPÜ können nicht als zwei voneinander getrennte Ausschlußkriterien aufgefaßt werden. Von der Patentierbarkeit ausgenommen ist nach diesem Artikel jede chirurgische Tätigkeit, unabhängig davon, ob sie allein oder in Kombination mit anderen medizinischen oder nichtmedizinischen Maßnahmen ausgeführt wird.

Dispositions juridiques pertinentes
European Patent Convention Art 52(4) 1973
Mots-clés
Verfahren zur chirurgischen Behandlung des menschlichen Körpers (bejaht)
Exergue
-

ENTSCHEIDUNGSFORMEL

Aus diesen Gründen wird entschieden:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.