2.4.3 Keine Verpflichtung, jedes einzelne Argument aufzugreifen

Sofern die angeführten Gründe es den Beteiligten erlauben, nachzuvollziehen, ob die Entscheidung gerechtfertigt ist oder nicht, ist das entscheidende Organ nicht verpflichtet, jedes einzelne Argument eines Beteiligten aufzugreifen (s. Kapitel V.B.4.3.10 "Würdigung der Argumente der Parteien in der schriftlichen Entscheidung"; s. auch T 1898/11, T 1557/07 zitiert in T 1969/07, T 698/10, T 1199/10 und T 1961/13). Im Übrigen hat ein Beteiligter kein absolutes Recht auf Gehör zu jedem einzelnen seiner Hilfsanträge (s. auch Kapitel V.B.4.3.12 "Kein Anspruch auf gesonderte Anhörung zu allen Anträgen").

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