7.3.2
Schraffierungen 

Ein Querschnitt muss wie eine normale Ansicht angeordnet und gezeichnet werden, bei der die im Schnitt ausgeführten Teile mit parallelen Schrägstrichen in gleichmäßigen Abständen schraffiert sind, wobei der Abstand zwischen den Strichen entsprechend der Größe der zu schraffierenden Fläche zu wählen ist. Die Schraffierungen dürfen die Erkennbarkeit der Bezugszeichen und Bezugslinien nicht beeinträchtigen. Wenn die Bezugsangaben nicht außerhalb des schraffierten Teils angebracht werden können, kann die Schraffierung daher unterbrochen werden, um Bezugszeichen einzufügen. Bestimmten Arten von Schraffierungen können besondere Bedeutungen gegeben werden. Die Schraffierung sollte einen gut sichtbaren Winkel zu den begrenzenden Achsen und Hauptlinien – vorzugsweise 45 ° – haben. Verschiedene Teile eines Querschnitts desselben Gegenstands sind einheitlich zu schraffieren. Die Schraffierung angrenzender Teile muss auf verschiedene Weise gewinkelt werden. Bei großen Flächen kann die Schraffierung auf eine Ränderung um die Innenseite des Umrisses der zu schraffierenden Fläche beschränkt werden.

Regel 11.13 b)
PCT LF I 5.149

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