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Patent Knowledge Week veranschaulicht die Macht der Patentdaten

8. November 2021

Das EPA begrüßte mehr als 2 100 Teilnehmende aus 91 Ländern bei der Patent Knowledge Week, die vom 2. bis 5. November 2021 online stattfand. Diese digitale Veranstaltung ist der Nachfolger der Patentinformationskonferenz, an der früher rund 250 Personen pro Tag in Präsenz teilnahmen. Mit dem neuen interaktiven Format kann das EPA mehr Stakeholder mit unterschiedlicherem Hintergrund einbinden und den Teilnehmenden ermöglichen, sich vertiefter mit den für sie wichtigsten Themen zu befassen. Mit diesem neuen Forum für fokussierte Diskussionen zum Patentwissen trägt die viertägige Veranstaltung zu einer neuen Normalität bei, in der das Patentsystem besser zugänglich wird.

Hauptziel der diesjährigen Patent Knowledge Week war, ein breites allgemeines Publikum anzusprechen und zu zeigen, dass man kein Experte mehr sein muss, um die Vorteile von Patentdaten zu nutzen. Zu Beginn der Veranstaltung sagte EPA-Präsident António Campinos: "Patentwissen gibt uns allen die Möglichkeit, die Macht des geistigen Eigentums zu nutzen und damit Unternehmen aufzubauen und die Wirtschaft zu fördern. Das ist von entscheidender Bedeutung, denn für Menschen auf der ganzen Welt wird die Innovation eine essenzielle Rolle dabei spielen, einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung nach der Pandemie zu ermöglichen."

Netzwerke für Patentwissen

Die digitale Veranstaltung verdeutlichte auch den Übergang von Patentinformation zu Patentwissen. Thorsten Zank, Präsident der Patent Documentation Group, fasste die zentrale Botschaft zusammen: "Wenn wir über Patentwissen reden, meinen wir nicht das Wissen über Patente, sondern die Erzeugung von Wissen aus Patenten."

Die diesjährige Patent Knowledge Week umfasste sechs Programmkanäle: für Patentfachleute, KMU, Patentvertreter, PATLIB-Zentren, Hochschulen und die Nutzung von Patentdaten aus Asien. In vielen der Veranstaltungen wurde betont, wie Stakeholder von den Anstrengungen des EPA zur Förderung von Zusammenarbeit profitieren können, auch im Bereich der grünen und nachhaltigen Technologien. Die Tools und Dienste des EPA stehen allen, auch den KMU, zur Verfügung, und das gilt auch für das PATLIB-Spezialistennetzwerk. Das PATLIB-Team des EPA stellte Beispiele dafür vor, wie die PATLIB-Zentren mit KMU, Hochschulen, Patentvertretern und anderen IP-Netzwerken zusammenarbeiten. Referenten aus Hochschulen zeigten, wie es durch Nutzung von Patentwissen in Zusammenarbeit mit Technologietransferstellen möglich ist, die Produkte von Forschungsprojekten aus dem Labor auf den Markt zu bringen.

Die diesjährige Patent Knowledge Week umfasste auch eine Ausstellung von 16 kommerziellen Anbietern von Patentinformationsprodukten und -diensten, einschließlich des EPA.

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