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Europäische Eignungsprüfung 2022

Die Europäische Eignungsprüfung (EEP) 2022 endete letzte Woche nach einem 11-tägigen Prüfungszyklus, der von Dienstag, 8. März, bis Freitag, 18. März, dauerte. Erfolgreiche Absolventen können beantragen, in die Liste der zugelassenen Vertreter aufgenommen zu werden, und können dann Mandanten vor dem Europäischen Patentamt vertreten. Die EEP gilt sowohl für das europäische Patentsystem als auch für die Patentanwaltschaft als Qualitätssiegel.

Dass trotz der Pandemie eine der anspruchsvollsten und renommiertesten beruflichen Prüfungen der Welt organisiert werden konnte, ist der neuen, digitalen EEP zu verdanken. Seit 2021 können die Bewerber die Prüfung per Computer an einem Ort ihrer Wahl und unter Verwendung elektronischer Unterlagen ablegen.

2022 meldeten sich 2 800 Bewerberinnen und Bewerber für eine oder mehrere der fünf EEP-Prüfungsaufgaben an, die alles in allem 24 Stunden in Anspruch nahmen. Insgesamt wurden 130 Prüfungsseiten in den drei Amtssprachen des EPA zur Verfügung gestellt, und die Aufsicht erfolgte auf drei Ebenen. Ein 60-köpfiges Aufsichtsteam, darunter zahlreiche Freiwillige des epi, leistete vor, während und nach der Prüfung technische Hilfe und Beratung. Bewerber, die sich an das Unterstützungsteam gewandt haben, können ihre Anliegen nachverfolgen lassen.

2022 profitierten die Bewerber von Neuerungen und Verbesserungen, etwa von der Möglichkeit, Aufgaben am Bildschirm mit Anmerkungen zu versehen, einer integrierten Chat-Support-Funktion und einer ausgedehnteren Zeitplanung für die Aufgaben (wie von den EEP-Bewerbern 2021 erbeten). Die 2021 und 2022 eingeführten, von Freiwilligen des epi erstellten Probeprüfungen waren für die Bewerber zur Prüfungsvorbereitung ebenso hilfreich wie individuelle Unterstützungsleistungen und strukturierte Leitlinien.

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