Technologien für die neue Normalität

Geräte, Materialien und Ausrüstung

Devices, materials and equipment

In der neuen Normalität werden viele Alltagsgegenstände dahin gehend angepasst und/oder optimiert, dass Infektionen vermieden werden. Einige dieser Gegenstände sind aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken (z. B. Telefone, Computer, Kleidung); andere sind hoch spezialisiert (z. B. Atemschutzgeräte). Wenn sie so angepasst werden, dass sie die Ausbreitung des Virus reduzieren, können sie dazu beitragen, in der derzeitigen Pandemie Leben zu retten.

Materialien zur Erstellung von Gebäuden oder Räumen können eine antivirale bzw. antibakterielle Wirkung aufweisen.

Die Gestaltung des Innenraums eines Flugzeugs sowie Belüftung und Hygiene an Bord können dazu beitragen, die Ausbreitung von Viren und Bakterien zu reduzieren.

Ferngesteuerte Flugzeuge, Quadrocopter und Drohnen können auf vielfältige Weise sinnvoll eingesetzt werden, z. B. um Desinfektionsmittel oder Pestizide zu versprühen, um die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen.

Auch die Gestaltung und Konstruktion des Innenraums anderer Fahrzeuge kann für die Verringerung der Ansteckungsgefahr zwischen den Fahrgästen von Bedeutung sein.

Telefone sind eine weitere potenzielle Infektionsquelle - darauf befindliche Keime geraten schnell auf Hände und/oder Gesicht.

Gestaltung und Konstruktion von Isolationsräumen in Krankenhäusern oder Isolationskästen im Labor sind besonders wichtig für den Umgang mit infektiösen Materialien.

Beatmungsgeräte haben sich als unverzichtbar für schwer Erkrankte erwiesen. In diesem technischen Bereich gab es in den letzten Monaten einen Innovationsschub.

Komponenten für Gesichtsmasken und Beatmungsgeräte, hergestellt durch additive Fertigung (d. h. 3D-Druck)

Das Klinikpersonal benötigt eine Vielzahl von Kitteln, Masken und Handschuhen zum eigenen Schutz bei der Behandlung infizierter Patienten. Es gibt viele Erfindungen im Zusammenhang mit persönlicher Schutzausrüstung ("PSA").

Dieser Abschnitt befasst sich mit Einrichtungsgegenständen für den Arbeitsplatz, Geschäftsräume und die Wohnung.

Der Materialwissenschaft verdanken wir eine Vielzahl von Zusammensetzungen und Beschichtungen, Textilien und Fasern, die antivirale, desinfizierende oder keimabweisende Eigenschaften haben können.

Die nachstehenden Recherchenansätze enthalten eine Übersicht über unterschiedliche Arten von Manipulatoren oder Robotern, die zur Ausführung von Tätigkeiten im Kontakt mit Krankheitserregern und insbesondere mit SARS-CoV-2 geeignet sind. Dazu zählt die Behandlung infizierter Patienten durch Pflege- oder Arztroboter und die Handhabung von infizierten Proben zu Analyse- und Forschungszwecken.

Die Patentanalyse ermöglicht einen tieferen Einblick in die Patentlandschaft. Unsere Fachleute für Patentanalyse haben zum Herunterladen für Sie eine Excel-Tabelle erstellt, die alle Recherchestrategien und Datensätze zu Patenten für Geräte, Materialien und Ausrüstungsowie zusätzliche Statistiken an einem Ort vereint. Sie können die Suchanfragen auch auf Ihrer eigenen Plattform ausführen oder die Datensätze selbst analysieren. Wenn Sie sich mit der Formulierung oder Anpassung von Recherchenstrategien nicht auskennen, ziehen Sie unsere Espacenet Kurzanleitung zurate.

Verfahren, Maßnahmen und Aktivitäten

Procedures, actions and activities

Unsere Umwelt wird dahin gehend angepasst werden, dass die Ausbreitung des Coronavirus minimiert wird. Erfindungen im Bereich von Sterilisatoren und Desinfektionsmitteln werden mit weiteren Innovationen gekoppelt werden, die deren Anwendung in der Wohnung, am Arbeitsplatz, in Transportmitteln und in Freizeiteinrichtungen betreffen. Auch die Versorgung mit sauberer Luft und die Luftreinhaltung werden eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung einer gesunden Umgebung für das Alltagsleben spielen.

Die Reinraumtechnologie betrifft Methoden und Anlagen, um z. B. Dämpfe etwa durch Absaughauben abzufangen und sicher zu verarbeiten, sowie Vorrichtungen zur Vermeidung von Fouling (d. h. der Entstehung von Ablagerungen).

Die Luft, die der Mensch zum Atmen braucht, ist auch ein Medium für die Verbreitung von Viren. Die Versorgung mit sauberer Luft und die Luftreinhaltung werden eine Schlüsselrolle im Kampf gegen das Coronavirus spielen.

Manche Arten von Kunststoffen können mit antiviralen/antibakteriellen Eigenschaften und/oder mit Beschichtungen ausgestattet sein, die eine Barriere gegen Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger bilden.

Desinfektionsmittel sind oft effektiver, wenn sie als Spray abgegeben werden, sodass die Aerosoltröpfchen auf größere Entfernung und breiter gestreut verteilt werden. Sprühgeräte für Desinfektionsmittel gibt es in vielen Größen für verschiedene Aufgaben.

Je nach zu reinigendem Objekt müssen die Verfahren zur Desinfektion entsprechend zugeschnitten werden - sei es zur Handhygiene, sei es beispielsweise zur Reinigung von Toiletten oder Fahrzeugen.

Das medizinische Personal muss ebenso geschützt werden wie die behandelten Patienten - Schutz wirkt in beide Richtungen. Ärzte, Chirurgen und Krankenschwestern wenden besonders gründliche Hygienemaßnahmen an.

Unterdruck-Beatmungsgeräte (sogenannte "Eiserne Lunge" oder Kürass-Respirator) sind in der Regel nicht invasiv, kommen also ohne Intubation der Lunge aus. Die Patienten können bei Bewusstsein bleiben, Medikamente und Nahrung über den Mund aufnehmen und frei sprechen. Manche dieser Geräte können auf einer Allgemeinstation eingesetzt werden und so dem Patienten die Intensivstation ersparen.

Zum Reinigen oder Waschen im Haushalt verwenden wir oft Geräte wie Staubsauger, Geschirrspüler und Schrubber bzw. Hilfsmittel wie Wischlappen, Staubtücher, Pads und Schwämme. Der nachstehende Recherchenansatz enthält eine Übersicht über die verschiedenen Wasch- und Reinigungsarten, mit denen die Ausbreitung des Virus verhindert werden kann.

Die Patentanalyse ermöglicht einen tieferen Einblick in die Patentlandschaft. Unsere Fachleute für Patentanalyse haben zum Herunterladen für Sie eine Excel-Tabelle erstellt, die alle Recherchestrategien und Datensätze zu Patenten für Verfahren, Maßnahmen und Aktivitäten sowie zusätzliche Statistiken an einem Ort vereint. Sie können die Suchanfragen auch auf Ihrer eigenen Plattform ausführen oder die Datensätze selbst analysieren. Wenn Sie sich mit der Formulierung oder Anpassung von Recherchenstrategien nicht auskennen, ziehen Sie unsere Espacenet Kurzanleitung zurate.

Digitale Technologien

Digital technologies

Vorbeugen ist besser als Heilen, und der Technologiesektor stellt wichtige Mittel zur Unterstützung der Prävention in der Bevölkerung bereit. Auch digitale Technologien werden eine immer bedeutsamere Rolle spielen. Die Kontaktverfolgung zum Beispiel ist in vielen Ländern zu einer Standardmaßnahme der Pandemiebekämpfung geworden. Künstliche Intelligenz kann sowohl zum Verständnis der Ausbreitung des Virus beitragen als auch Wege zur Eindämmung der Pandemie aufzeigen. Viele Aspekte der neuen Normalität werden auf digitalen Technologien zum Schutz der Menschen beruhen.

Fahrkarten-, Verkaufs- und Geldautomaten und dergleichen stellen ein Infektionsrisiko dar, weil sie von vielen Fremden berührt werden. Die Bereitstellung einer berührungslosen Benutzeroberfläche ist eine weitere Möglichkeit, Infektionen zu reduzieren.

Medizinische Informatik, die speziell für die Handhabung oder Verarbeitung medizinischer oder gesundheitsbezogener Daten angepasst ist (CPC, IPC-Unterklasse G16H), findet sich unter Medizinische Informatik.

Menschen übertragen das Virus, und ihr Verhalten ist der Schlüssel zur Eindämmung der Virusverbreitung. Überwachungstechnologien werden damit eine immer wichtigere Rolle bei der Gestaltung der neuen Normalität spielen.

Die Telekommunikation spielt eine entscheidende Rolle - jedes Smartphone kann ein Instrument sein, das die Krankheitsausbreitung verhindern hilft.

Künstliche Intelligenz kann unterstützend eingesetzt werden, um die Ausbreitung von Viren zu bekämpfen. Sie befördert das Verständnis der Erkrankungsmechanismen und hilft bei Entscheidungen über die medikamentöse Behandlung.

Um das Virus zu bekämpfen, muss man es erkennen. Virennachweis, Bildgebung und Virenanalyse sind die ersten Schritte auf dem Weg zur Behandlung.

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