Raumfahrt als Inspiration für Innovation

Apollo-Astronaut Charlie Duke und Generaldirektor des Deutschen Museums, Professor Wolfgang M. Heckl



Moon-Talk, Astronauten und Erfindungen im Deutschen Museum

4. Juni 2019

Das Europäische Patentamt hat im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum dessen Veranstaltung zur ersten Mondlandung vor 50 Jahren unterstützt.

Der Generaldirektor des Deutschen Museums, Professor Wolfgang M. Heckl, hatte am 1. Juni zu einem „Moon-Talk" geladen, um an diesen Meilenstein der Raumfahrtgeschichte zu erinnern. Neben einer Virtual Reality-Simulation der Apollo 11-Mondlandung konnten die Gäste einer Podiumsdiskussion mit Apollo-Astronaut Charlie Duke (Apollo 16-Mission), Astronaut Professor Ulrich Walter und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder beiwohnen. In dieser ermutigte Charlie Duke die nächsten Generationen im Publikum ihre Träume zu verfolgen: „I continue to talk about my experiences of going into space because I believe that it's important to inspire the next generation. If I can encourage just one person here today to pursue their dreams in this area then it will have been worth it".

Im Foyer des Museums zeigte das Europäische Patentamt Videos über namhafte europäische Erfinder und deren innovativen Beitrag zur Raumfahrttechnologie:

  • Als Mitglied eines europäischen Teams von Erfindern hat Professor Günter Hein im Galileo-Projekt dafür gesorgt, dass Funksignale aus dem All störungsfrei übertragen werden - ein Quantensprung für die Satellitennavigation, für das das Team 2017 mit dem Europäischen Erfinderpreis ausgezeichnet wurde.
  • Aber auch andere Erfindungen haben ihren Weg aus der Raumfahrt in den Haushalt gefunden, wie beispielsweise die Weltraumdusche von Mehrdad Mahdjoubi, die durch einen geschlossenen Wasserkreislauf 90% weniger Wasser und 80% weniger Energie als eine herkömmliche Dusche verbraucht.
  • Speziell dem Apollo-Programm und der Mondlandung ist es aber zu verdanken, dass von der NASA digitale Bildverarbeitungstechnologien zur Untersuchung der Mondoberfläche vorangetrieben wurden. Aus diesen entwickelte Professor Jens Frahm das FLASH-Bildgebungsverfahren, aus dem die heute gebräuchliche Magnetresonanztomografie (MRT) entstand, eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Verfahren in der medizinischen Diagnostik. Auch er wurde hierfür 2018 mit dem Europäischen Erfinderpreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu den Erfindern aus dem Bereich der Weltraumtechnologie finden Sie hier:

Quick Navigation