Unterstützung

Tauschen Sie sich mit EPA-Fachleuten aus oder lassen Sie sich von anderen Nutzern helfen.

 

Daten zu Rechtsstandsereignissen

Weltweite Informationen zu Rechtsstandsereignissen sind von großer Bedeutung für die unterschiedlichsten Kundengruppen – angefangen bei gelegentlichen Nutzern von Patentinformation bis hin zu professionellen Nutzern.

Informationen zu Rechtsstandsereignissen werden z. B. genutzt für Marktanalysen, Recherchen zur Ausübungsfreiheit, Entscheidungsprozesse bei Geschäftsinvestitionen sowie für statistische Untersuchungen.

Was ist ein Rechtsstandsereignis?

Ein Rechtsstandsereignis ist ein Verfahrensschritt während des Erteilungsverfahrens bzw. nach der Erteilung. Beispiele sind "Anmeldung eingereicht", "Bescheid des Amts gesendet" oder "Aufrechterhaltungsgebühr entrichtet".

Mithilfe dieser Daten können Sie den Rechtsstand einer Anmeldung oder eines Schutzrechts ermitteln und z. B. herausfinden, ob eine Anmeldung "aktiv" oder ein Patent erloschen ist.

Woher kommt die Information?

Die Informationen stammen aus Patentblättern, Registern, Webdiensten usw. und werden in eine Datenbank geladen, die bereits mehr als 250 Millionen Rechtsstandsereignisse enthält.

Seit mehreren Jahrzehnten stellt das EPA über seine weltweite Rechtsstandsdatenbank (INPADOC) qualitativ hochwertige Daten zu Rechtsstandsereignissen aus zahlreichen Patentämtern der ganzen Welt bereit. Aufgrund ihrer großen Datenvielfalt ist diese Datenbank zu einer der wichtigsten Quellen für die Nutzer der EPA- und kommerzieller Patentdatendienste geworden. Sie setzt inzwischen Maßstäbe auf ihrem Gebiet und wird kontinuierlich verbessert, um mit der Nachfrage und den Erwartungen der Patentinformationsnutzer Schritt zu halten.

Welche Produkte und Dienste des EPA enthalten Rechtsstandsdaten?

Daten zu Rechtsstandsereignissen können Sie über verschiedene Produkte und Dienste des EPA abrufen.

Die bekanntesten sind das Europäische Patentregister und Espacenet. Daneben können die Daten über Produkte wie PATSTAT und GPI (Global Patent Index) sowie über den Web-Dienst OPS (Open Patent Services) abgerufen werden. Kommerzielle Anbieter nehmen die Daten in ihre Produkte und Dienste auf und bieten sie über verschiedene Tools ihren eigenen Kunden an.

Wie werden Rechtsstandsdaten klassifiziert?

Die Daten zu Rechtsstandsereignissen werden klassifiziert, um ihren Nutzen zu erhöhen und sie leichter zugänglich zu machen.

Alle seit 1997 verwendeten Codes für Rechtsstandsereignisse in der INPADOC-Datenbank wurden gemäß dem INPADOC-Klassifikationssystem, nach Kategorieebene klassifiziert.

Die Kategorieebene bildet die obere Ebene dieses Klassifikationssystems und orientiert sich an der Kategorieebene des WIPO ST.27-Standards.

Der WIPO ST.27-Standard wiederum ist das Ergebnis gemeinsamer Bemühungen der WIPO und anderer Patentämter, den Austausch und die Verwendbarkeit von Daten zu Rechtsstandsereignissen zu vereinfachen.

Weitere Informationen über das INPADOC-Klassifikationssystem und den WIPO ST.27-Standard finden Sie in den nachstehenden Dokumenten:
 

You will find more information on the INPADOC classification scheme and WIPO ST. 27 in the documents below:

Quick Navigation