G 0003/95 (Vorlage unzulässig) of 27.11.1995
- European Case Law Identifier
- ECLI:EP:BA:1995:G000395.19951127
- Date of decision
- 27 November 1995
- Case number
- G 0003/95
- Petition for review of
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- Application number
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- IPC class
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- Language of proceedings
- English
- Distribution
- Published in the EPO's Official Journal (A)
- Download
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- Other decisions for this case
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- Abstracts for this decision
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- Application title
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- Applicant name
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- Opponent name
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- Board
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- Headnote
1. In der Entscheidung T 356/93 (ABl. EPA 1995, 545) wurde festgestellt, daß ein auf genetisch veränderte Pflanzen mit einem unterscheidbaren, beständigen, herbizidresistenten genetischen Merkmal gerichteter Anspruch nach Artikel 53 b) EPÜ nicht gewährbar ist, weil die beanspruchte genetische Veränderung selbst aus der veränderten oder transformierten Pflanze eine "Pflanzensorte" im Sinne des Artikels 53 b) EPÜ macht.
2. Diese Feststellung steht nicht in Widerspruch zu den Feststellungen in den Entscheidungen T 49/83 (ABl. EPA 1984, 112) und T 19/90 (ABl. EPA 1990, 476).
3. Demzufolge ist die Vorlage der Frage :
"Verstößt ein Patentanspruch, der auf Pflanzen oder Tiere gerichtet ist, ohne daß dabei bestimmte Pflanzensorten oder Tierarten in ihrer Individualität beansprucht werden, gegen das Patentierungsverbot des Artikels 53 b) EPÜ, wenn er Pflanzensorten oder Tierarten umfaßt?"
an die Große Beschwerdekammer durch den Präsidenten des EPA nach Artikel 112 (1) b) EPÜ unzulässig.
- Relevant legal provisions
- European Patent Convention Art 112(1)(b) 1973European Patent Convention Art 53(b) 1973
- Keywords
- Patentierbarkeit von Pflanzensorten und Tierarten
Keine divergierenden Entscheidungen
Vorlage durch den Präsidenten des EPA unzulässig - Catchword
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- Cited cases
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Schlußfolgerung
Aus diesen Gründen wird entschieden:
Die Vorlage der unter Nummer I genannten Rechtsfrage an die Große Beschwerdekammer durch den Präsidenten des EPA ist nach Artikel 112 (1) b) EPÜ unzulässig.