T 0339/97 vom 16.11.1999
- Europäischer Rechtsprechungsidentifikator
- ECLI:EP:BA:1999:T033997.19991116
- Datum der Entscheidung
- 16. November 1999
- Aktenzeichen
- T 0339/97
- Antrag auf Überprüfung von
- -
- Anmeldenummer
- 85108676.9
- IPC-Klasse
- B01D 61/24
- Verfahrenssprache
- Deutsch
- Verteilung
- An die Kammervorsitzenden und -mitglieder verteilt (B)
- Download
- Entscheidung auf Deutsch
- Amtsblattfassungen
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- Weitere Entscheidungen für diese Akte
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- Zusammenfassungen für diese Entscheidung
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- Bezeichnung der Anmeldung
- Asymmetrische mikroporöse Hohlfaser für die Hämodialyse sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
- Name des Antragstellers
- Fresenius AG
- Name des Einsprechenden
- (01) HOECHST AG
(03) Minntech B.V.
(04) Terumo Kabushiki Kaisha Head Office - Kammer
- 3.3.05
- Leitsatz
- -
- Relevante Rechtsnormen
- European Patent Convention Art 107 1973European Patent Convention Art 123(2) 1973European Patent Convention Art 123(3) 1973European Patent Convention Art 54 1973European Patent Convention Art 56 1973European Patent Convention Art 83 1973European Patent Convention R 27(1) 1973
- Schlagwörter
- Beschwerdeberechtigung (ja) - Übertragung der Einsprechendenstellung
Ausreichende Offenbarung (ja)
Änderungen (zulässig)
Stand der Technik, offenkundige Vorbenutzung (verneint) - unzureichende Beweisführung
Sinnvolle technische Aufgabe (ja)
Erfinderische Tätigkeit (ja) - unzulässige rückschauende Betrachtungsweise - Orientierungssatz
- 1. Eine rechtswirksame Übertragung der Einsprechendenstellung gilt als erwiesen, wenn hierauf gerichtete vertragliche Vereinbarungen zwischen der Übertragenden und der Empfängerin vorgelegt worden sind. In diesem Kontext ist es unerheblich, daß die Übertragende, eine Firma nach deutschem Recht, aus dem Handelsregister gelöscht und die Empfängerin, eine Firma nach niederländischem Recht, nicht im selben Handelsregister eingetragen ist (Punkt 1 der Gründe).
2. Die bloße Behauptung der Einsprechenden, die Patentinhaberin habe den neuheitsschädlich vorbenutzten Gegenstand selbst hergestellt, hat nicht zur Folge, daß die Patentinhaberin die Beweislast zu tragen und aufzuzeigen hat, daß diese vermeintliche offenkundige Vorbenutzung nicht stattgefunden hat (Punkt 4.6 der Gründe). - Zitierende Akten
- T 1608/13
ENTSCHEIDUNGSFORMEL
Aus diesen Gründen wird entschieden:
Die Beschwerden werden zurückgewiesen.