European Patent Office

J 0039/92 (Umschreibung) du 16.03.1995

Identifiant européen de la jurisprudence
ECLI:EP:BA:1995:J003992.19950316
Date de la décision
16 mars 1995
Numéro de l'affaire
J 0039/92
Requête en révision de
-
Numéro de la demande
88730183.6
Classe de la CIB
H05K 9/00
Langue de la procédure
Allemand
Distribution
Distribuées aux présidents des chambres de recours (C)
Téléchargement
Décision en allemand
Versions JO
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Résumés pour cette décision
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Titre de la demande
Kombinations-Schutzraum
Nom du demandeur
Firma FSA Brandschutz GmbH
Nom de l'opposant
gte Gesellschaft für technische Entwicklung AG
Chambre
3.1.01
Sommaire
-
Mots-clés
Eintragung eines Rechtsübergangs
Umschreibungsantrag auf Basis einer nicht rechtskräftigen Entscheidung
Öffentliche Urkunde gemäß R. 20(1) EPÜ
Aussetzung des Verfahrens
Kostenverteilung im Umschreibungsverfahren
Registering a transfer
Document
Interruption of proceedings
Apportionment of costs in proceedings for registering a transfer
Exergue
1. Ein Rechtsübergang der europäischen Patentanmeldung kann in das Europäische Patentregister aufgrund einer öffentlichen Urkunde gemäß Regel 20 (1) EPÜ nur eingetragen werden, wenn sich der Rechtsübergang aus der öffentlichen Urkunde unmittelbar ergibt.
2. Öffentliche Urkunden, die selbst einen Rechtsübergang nicht bezeugen, aus denen sich aber mittelbar ergibt, daß ein Rechtsübergang aufgrund einer anderen, nicht eingereichten Urkunde eingetragen ist, reichen für eine Umschreibung nach Regel 20 EPÜ aus.
3. Die Aussetzung eines Erteilungsverfahrens bewirkt, daß das Erteilungsverfahren unverändert in dem Rechtsstadium verbleibt, in dem es sich zum Zeitpunkt der Aussetzung befand.
4. Eine Kostenverteilung findet im Umschreibungsverfahren grundsätzlich nicht statt.
Affaires citées
-
Affaires citantes
J 0017/12T 0899/95

ENTSCHEIDUNGSFORMEL

Aus diesen Gründen wird entschieden:

1. Die angefochtene Entscheidung wird aufgehoben.

2. Die Sache wird an die erste Instanz mit der Auflage zurückverwiesen, die europäische Patentanmeldung anstelle der Beschwerdeführerin als eigene Anmeldung der Beschwerdegegnerin weiterzuverfolgen.

3. Die Rückzahlung der Wiedereinsetzungsgebühr wird angeordnet.

4. Die Kostenanträge werden zurückgewiesen.