European Patent Office

T 0105/89 du 30.10.1990

Identifiant européen de la jurisprudence
ECLI:EP:BA:1990:T010589.19901030
Date de la décision
30 octobre 1990
Numéro de l'affaire
T 0105/89
Requête en révision de
-
Numéro de la demande
83107494.3
Classe de la CIB
H02M 7/217
Langue de la procédure
Allemand
Distribution
Non distribuées (D)
Téléchargement
Décision en allemand
Versions JO
Aucun lien JO trouvé
Autres décisions pour cet affaire
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Résumés pour cette décision
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Titre de la demande
Stromversorgung
Nom du demandeur
Robert Bosch GmbH
Nom de l'opposant
1) NV Philips Gloeil.
2) Interessengemeinschaft
3) BRAUN AG
Chambre
3.5.01
Sommaire
-
Mots-clés
Completely wrong 'copy' (Rule 77 EPC) of the original decision (use of the wrong form) is null and void - the later correct reproduction of the original decision by using the right form is the first real 'copy' of the original decision - correction of the obviously wrong order of the decision (Rule 89 EPC) alternatively possible
Re-establishement of rights (Art. 122 EPC) with the aim to reinstate a withdrawn appeal of the opponent (no)
Inventive step (no)
Vollkommen unrichtige "Abschrift" (R. 77 EPÜ) der Originalentscheidung (Verwendung eines falschen Formblatts) null und nichtig - spätere korrekte Wiedergabe durch richtiges Formblatt ist erste tatsächliche "Abschrift" der Originalentscheidung - Berichtigung der offenbar unrichtigen Wiedergabe der Originalentscheidungsformel (R 89 EPÜ) alternativ ebenfalls möglich
Wiedergeinsetzung in den vorigen Stand (Art. 122 EPÜ) zur Wiederherstellung einer zurückgezogenen Beschwerde der Einsprechenden (nein)
Erfinderische Tätigkeit (nein)
Exergue
-
Affaires citées
-
Affaires citantes
G 0001/97

ENTSCHEIDUNGSFORMEL

Aus diesen Gründen wird entschieden:

1. Der Antrag der Beschwerdeführerin, die Entscheidung vom16. Dezember 1988 für ungültig zu erklären und den Beschluß vom 29. Dezember 1988 als unzulässig aufzuheben sowie in der Entscheidung vom 8. Dezember 1988 die beanstandeten offenbaren Unrichtigkeiten in der Begründung zu berichtigen, wird zurückgewiesen.

2. Der Antrag der Beschwerdegegnerinnen, die Beschwerde als unzulässig zurückzuweisen, wird zurückgewiesen; die Beschwerde der Patentinhaberin ist zulässig.

3. Der Antrag der Beschwerdegegnerin II auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zur Wiederherstellung ihrer inzwischen zurückgezogenen Beschwerde vom 16. Dezember 1988 gegen die Entscheidung vom 8. Dezember 1988 wird zurückgewiesen; der Antrag der Beschwerdeführerin, diesen Wiedereinsetzungsantrag als unbegründet zurückzuweisen, ist damit gegenstandslos.

4. Die Beschwerde der Patentinhaberin wird in der Sache zurückgewiesen und das angefochtene Patent widerrufen.