Ekrem Yalçindağ

Yalcindag (JPG)320 mal Rot, 2003
Öl, Leinwand
55 x 55 cm
© Ekrem Yalcindag; Courtesy Galerie Karl Pfefferle, München

Ekrem Yalçindağ (*1964 Gölbaşı, TR) setzt seine Inspiration aus den Gassen Istanbuls und Berlins allein durch Farbe um, die er in altmeisterlicher Technik auf die Leinwand bringt. Die Bildtitel geben einen Hinweis auf die verwendete Anzahl der Farben oder die Inspirationsquelle. Yalçindağ steht mit seiner Bildsprache zwischen Orient und Okzident. Seine Kunst bewegt sich in logischer Konsequenz einer vom Islam geprägten Kultur, in der auf Grund des religiösen Bilderverbotes früh auf die Verwendung von Ornamenten zurückgegriffen wird. Eigentlich als Dekoration in der Gebrauchskunst angewandt, verwendet Yalçindağ die Schmuckformen als alleinigen Bildgegenstand, umgesetzt in blattförmigen Farbklecksen oder konzentrischen Kreisen. Aber genauso bewegt er sich in der Konsequenz der westlichen Abstraktion. Er sieht die Aussagekraft einer Farbfläche nur in Zusammenhang mit dem händischen Auftragen des Künstlers und der so entstehenden Struktur. Dennoch unterliegen seine Bilder einer klaren und strengen Komposition, die im Zusammenspiel mit der strukturierten Farboberfläche im Auge des Betrachters Bewegung und Flirren erzeugt. Damit verbindet er die Ideen der Op Art und Minimal Art mit einem konzeptuellen Charakter des strukturierten und sichtbaren Farbauftrages.


Ekrem Yalçindağ - Impressions from the Streets, 2012Impressions from the Streets, 2012,
Öl, Leinwand, Holz, Ø 150 cm
© Ekrem Yalçindağ



Ekrem Yalçindağ - Impressions from the Streets, 2012Impressions from the Streets, 2012,
 Öl, Leinwand, Holz, Ø 150 cm
© Ekrem Yalçindağ



Ekrem Yalçindağ - Impressions from the Streets, 2012Impressions from the Streets, 2012,
Öl, Leinwand, Holz, je Ø 150 cm
© Ekrem Yalçindağ

Installationsansicht



Ekrem Yalçindağ - 2867 Farben, 20132867 Farben, 2013,
Öl, Leinwand,140 x 200 cm
© Ekrem Yalçindağ



Ekrem Yalçindağ - Schloss Balmoral 4, 2002Schloss Balmoral 4, 2002
Öl, Leinwand, 200 x 140 cm
© Ekrem Yalçindağ



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