Europäischer Erfinderpreis

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Fax: +49 (0)89 2399 1835

 

Die Jury

Jury meeting 2018 Die unabhängigen Jurymitglieder, die die Nominierungen für den Europäischen Erfinderpreis beurteilen, sind internationale Fachgrößen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Lehre und Forschung. Vorsitzender der Jury 2018 ist Thierry Breton.

Mitglieder

Eleni Antoniadou

betreibt multidisziplinäre Forschung im Bereich regenerative Medizin und Bioastronautik. Ihr Schwerpunkt ist die Entwicklung künstlicher Organe auf Stammzellenbasis als therapeutische Alternative zur Transplantationschirurgie. Sie ist Mitbegründerin des Start-up-Unternehmens "Transplants Without Donors" und betreibt Aufklärungsarbeit in Sachen illegaler Organhandel. Dr. Antoniadou hat zahlreiche Preise erhalten, darunter den NASA-ESA-Award 2012, wurde 2015 im Vereinigten Königreich zur "Young Business Woman of the Year" gekürt und 2016 mit dem internationalen Giuseppe-Sciacca-Preis für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet.

Thierry Breton – Vorsitzender der Jury

ist ehemaliger Französischer Minister für Wirtschaft, Finanzen und Industrie und derzeit Vorsitzender und CEO von ATOS SE. Während seiner beruflichen Karriere besetzte Thierry Breton bereits eine Vielzahl an leitenden Positionen in der Wirtschaft, der Politik und in der Wissenschaft. Bevor er im November 2008 zu Atos kam, war er Professor an der Harvard Business School und Vorsitzender und CEO von France Télécom und Thomson. Er begann seine Karriere als Unternehmer in New York, wo er die Softaware Firma Forma Systems gründete. Er ist Vorstands-Mitglied zahlreicher Unternehmen wie Carrefour in Frankreich, Sonatel in Afrika und SATS in Singapur. 2015 wurde er zum Präsident des nationalen Verbands für Forschung und Technologie (ANRT) und zum Mitglied der Nationale Akademie der Technologien (Frankreich) gewählt.

António Campinos

ist seit 2010 Executivdirektor des Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO). Davor war er IP-Beauftragter und Präsident des Verwaltungsrats des Portugiesischen Amts für gewerblichen Rechtsschutz (INPI) sowie Vorsitzender der Ad-hoc-Arbeitsgruppe zur Rechtsentwicklung des Madrider Systems zur Internationalen Registrierung von Marken. Von 2005 bis 2007 war er Leiter der portugiesischen Delegation im Verwaltungsrat des HABM, von 2007 bis zu seiner Wahl zum EUIPO-Präsidenten war er Präsident dieses Verwaltungsrats. Herr Campinos war ebenfalls Präsident des Verwaltungsrats des Instituts für internationale Studien des geistigen Eigentums (CEIPI).

Jean-Marie Cavada

ist ein französischer Journalist und Politiker. Er ist seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments für die Region Ile-de-France. Herr Cavada ist stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses des Parlaments und Vorsitzender seiner Partei Génération Citoyens. Als er in die Politik ging, hatte er bereits eine lange und äußerst erfolgreiche Karriere im Journalismus hinter sich, insbesondere als Autor, Produzent und Moderator der französischen Fernsehsendung La Marche du siècle (1987 - 1999). 1994 rief er den französischen Bildungskanal La Cinquième ins Leben, dessen Präsident er bis 1997 war. Herr Cavada war ferner Präsident der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt für die französischen Überseeterritorien Réseau Outre-Mer und später für sieben Jahre Präsident von Radio France (1998 - 2004).

Dora Groó

ist Mitglied des Verwaltungsrats der European Platform of Women Scientists und Vorsitzende des Verbands ungarischer Wissenschaftlerinnen. Als ausgebildete Ärztin hält sie einen Doktortitel in experimenteller Medizin. Dr. Groó leitete 18 Jahre lang die ungarische Stiftung für Wissenschaft und Technologie und arbeitet seit 1999 an den europäischen Forschungsrahmenprogrammen mit. Sie vertrat Ungarn in der Enwise-Expertengruppe (ENlarge "Women In Science" to the East) und wirkte an mehreren internationalen genderbezogenen Projekten mit. Dr Groó ist die nationale Vertreterin in der COST-Aktion genderSTE.

Pirkko Härkönen

erforscht den Zusammenhang zwischen Hormonen und Krebs und trug zur Entwicklung eines Medikaments bei, das bei Hormontherapien in der Menopause eingesetzt wird. Professor Härkönen lehrt seit 2000 Medizinische Zellbiologie an der Universität Turku, Finnland. Sie hat über 190 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und ist Inhaberin mehrerer europäischer Patente. Mit ihrer universitären Forschung erzielte sie auch wirtschaftliche Erfolge: sie ist Mitbegründerin zweier Biotechnologie-Unternehmen - Hormos Medical und Pharmatest Services - sowie Vorstandsmitglied und wissenschaftliche Beraterin für beide Firmen. 2016 war Professor Härkönen Finalistin des EU-Innovationspreises für Frauen.

Wolfgang M. Heckl

ist Generaldirektor des Deutschen Museums in München, Professor für Experimentalphysik und Nanotechnologie und Inhaber des Oskar-von-Miller-Lehrstuhls für Wissenschaftskommunikation an der Technischen Universität München. Er wurde mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Descartes-Preis für Wissenschaftskommunikation der Europäischen Union ausgezeichnet und ist Sprecher des Themennetzwerks Nanotechnologie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie Kuratoriumsvorsitzender des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts. Professor Heckl ist Autor von über 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und veröffentlichte im Jahr 2013 den Bestseller "Die Kultur der Reparatur

Roger Highfield

ist Direktor für Öffentlichkeitsarbeit der Science Museum Group, eines Zusammenschlusses britischer Museen mit den Schwerpunkten Geschichte und zeitgenössische Praxis von Wissenschaft, Medizin, Technologie, Industrie und Medien. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung als Wissenschaftsredakteur beim Daily Telegraph und war von 2008 bis 2011 Herausgeber des New Scientist. Dr. Highfield hat mehrere Preise gewonnen und es in zahlreichen Wettbewerben in die engere Wahl geschafft, u. a. bei den British Press Awards. Er ist Verfasser bzw. Mitautor von sieben populärwissenschaftlichen Büchern und hat Tausende von Artikeln in Zeitungen und Magazinen veröffentlicht.

Helen Lee

blickt als Forscherin auf eine außergewöhnliche Karriere in der Diagnostik zurück. Mitte der 90er-Jahre zog sie sich aus der Wirtschaft zurück und wechselte in die Forschung. Seit 1996 widmet sich Dr. Lee als Leiterin der Abteilung für Diagnostikentwicklung an der Universität Cambridge der Erforschung von Technologien und diagnostischen Tests für ressourcenarme Regionen. Die Abteilung verfügt über 12 Patentfamilien mit rund 20 erteilten nationalen Patenten. 2002 gründete Dr. Lee das Unternehmen Diagnostics for the Real World Ltd. und führte den Vorsitz im Lenkungsausschuss für Diagnostik der Weltgesundheitsorganisation. Sie ist außerdem Preisträgerin des Lord Lloyd of Kilgerran Award (2005), des European Women of Achievement Award (2006), des British Female Inventor in Industry Award (2006) und des Asian Women of Achievement Award (2007).

Francis Leyder

ist Präsident des Instituts der beim EPA zugelassenen Vertreter, kurz epi. Er hält einen Doktortitel in Analytischer Chemie von der Universität Lüttich. Herr Leyder hatte mehrere Positionen in großen Öl-Konzernen inne: bei Total Research & Technology befasste er sich als Leitung der Patentabteilung mit Raffinierung und Erdölchemie, bevor er sich zur Ruhe setzte. Seit 1998 lehrt er außerdem an der Katholischen Universität Löwen an der Fakultät für Naturwissenschaften.

Mario Moretti Polegato

ist der Erfinder des Geox-Schuhs, dessen innovative, atmungsaktive Technologie ihm zahlreiche Auszeichnungen beschert hat; so wurde er im Rahmen der CNBC European Business Leaders Awards 2010 als „Innovator of the Year" ausgezeichnet und von Ernst & Young im Jahr 2002 zum „Entrepreneur of the Year" gekürt. Moretti Polegato ist Vorsitzender des italienischen Geox-Konzerns, der sich zu einem der weltweit führenden Unternehmen für legere Fußbekleidung entwickelt hat. Darüber hinaus hält er an Schulen und Hochschulen in aller Welt Vorträge zum Thema geistiges Eigentum. Herr Moretti ist außerdem Vorsitzender des Internationalen Beirats der Cardenal-Herrera-Universität in Valencia.

Adnane Remmal

hat seine Forschungslaufbahn der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen gewidmet. Nach der Promotion in molekularer Pharmakologie an der Universität Paris XI kehrte Herr Remmal in seine Heimat Marokko zurück. Er lehrt und forscht seit 1988 an der Universität Fez und erwarb dort 1994 einen zweiten Doktortitel in Mikrobiologie. Auf der Grundlage seiner Forschung zur Verbesserung der Wirksamkeit von Antibiotika mittels ätherischer Öle gründete Professor Remmal 2004 ein Start-up-Unternehmen und erhielt 2014 ein europäisches Patent. Seine parallele Forschung an einer der Resistenzquellen – der Verwendung von Antibiotika in Viehfutter – führte zu einem weiteren Start-up und wurde 2015 mit dem Innovationspreis für Afrika ausgezeichnet.

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