European Patent Office
Richtlinien für das Einheitspatent

6. Unterbrechung und Wiederaufnahme des Verfahrens; Aussetzung des Eintragungsverfahrens

Übersicht

  • 1. Allgemeines
  • 2. Der Antrag auf einheitliche Wirkung
  • 3. Gebühren
  • 4. Kompensationssystem
  • 5. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
  • 6. Unterbrechung und Wiederaufnahme des Verfahrens; Aussetzung des Eintragungsverfahrens
  • 7. Eintragung von Namens- und Adressänderungen, Rechtsübergängen, Lizenzen und anderen Rechten
  • 8. Verfahren vor der Abteilung für den einheitlichen Patentschutz
  • 9. Anlage: Alphabetisches Sachregister

    6.1.  Unterbrechung und Wiederaufnahme des Verfahrens

    Für die Unterbrechung und Wiederaufnahme des Verfahrens vor der Abteilung für den einheitlichen Patentschutz gelten die Bestimmungen der Regel 142 EPÜ, die gemäß Regel 20 (2) i) DOEPS in Verbindung mit Regel 142 EPÜ entsprechend anzuwenden ist (s. EPÜ-Richtlinien, E‑VII, 1.1 und 1.4). Die Abteilung für den einheitlichen Patentschutz ist für die Unterbrechung und Wiederaufnahme des Verfahrens in Bezug auf Einheitspatente verantwortlich.

    Verfahrensunterbrechungen durch die Abteilung für den einheitlichen Patentschutz nach Regel 142 EPÜ erfolgen prinzipiell von Amts wegen. Im Fall von Regel 142 (1) a) letzter Satz EPÜ tritt die Unterbrechung jedoch nur auf Antrag des bevollmächtigten Vertreters ein. Die Abteilung für den einheitlichen Patentschutz prüft jeden Fall auf der Grundlage von Regel 142 EPÜ und der ständigen Praxis des EPA im Hinblick darauf, Parteien, die aus bestimmten rechtlichen Gründen keine Verfahrenshandlungen zur Abwendung eines drohenden Rechtsverlusts vornehmen können, zu schützen (Entscheidung J 16/05 der Juristischen Beschwerdekammer).

    Am Tag der Unterbrechung laufende Fristen beginnen an dem Tag in ihrer ursprünglichen Länge von Neuem zu laufen, an dem das Verfahren wieder aufgenommen wird. Eine Ausnahme bilden die Fristen für die Entrichtung der Jahresgebühren. Die ständige Praxis des EPA gemäß Regel 20 (2) i) DOEPS in Verbindung mit Regel 142 (4) EPÜ wird angewendet Die ständige Praxis des EPA gemäß Regel 142 (4) EPÜ ist gemäß Regel 20 (2) i) DOEPS entsprechend anzuwenden (s. EPÜ-Richtlinien, EVII, 1.5).

    Tag der Unterbrechung und Tag der Wiederaufnahme des Verfahrens

    Eine Unterbrechung wird (in der Regel rückwirkend) mit Wirkung vom Tag des Eintritts des Ereignisses rechtswirksam eingetragen. Tritt die Unterbrechung auf Antrag ein, gilt sie mit Wirkung vom Eingangsdatum des Antrags bei der Abteilung für den einheitlichen Patentschutz (s. EPÜ-Richtlinien, E‑VII, 1.3 und 1.4).

    Die Verfahrensbeteiligten werden sowohl über die Unterbrechung des Verfahrens als auch über die Gründe dafür informiert. Der Tag der Unterbrechung und der Tag der Wiederaufnahme des Verfahrens werden in das Register für den einheitlichen PatentschutzEinheitspatentregister eingetragen (Regel 16 (1) u) DOEPS).

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