Eine mündliche Verhandlung findet entweder auf Antrag eines Beteiligten oder, sofern die Abteilung für den einheitlichen Patentschutz dies für sachdienlich erachtet, von Amts wegen statt (Regel 21 (1) DOEPS).
Im Verfahren betreffend den Antrag auf einheitliche Wirkung wird eine mündliche Verhandlung allerdings nur auf Antrag des Inhabers anberaumt, wenn die Abteilung für den einheitlichen Patentschutz dies für sachdienlich erachtet (Regel 21 (2) DOEPS). Wiedereinsetzungsverfahren gelten in diesem Zusammenhang nicht als Teil des Verfahrens betreffend den Antrag auf einheitliche Wirkung.
Mündliche Verhandlungen vor der Abteilung für den einheitlichen Patentschutz sind nicht öffentlich (Regel 21 (3) DOEPS).