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Umwelt und Nachhaltigkeit

Symbolic image for the environment

Das Europäische Patentamt hat ein nachhaltiges Umweltmanagementsystem eingeführt und erfüllt somit die Anforderungen des EU-Systems für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS). Seit der Einführung von EMAS vor zehn Jahren hat das EPA seinen jährlichen Strom-, Wasser- und Wärmeverbrauch deutlich gesenkt, weniger Restmüll produziert und seine durch den Energieverbrauch verursachten CO2-Emissionen um mehr als zwei Drittel reduziert.


Die Tätigkeiten des EPA orientieren sich an den folgenden Grundsätzen und Zielen:

  • Förderung einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber der Umwelt innerhalb des EPA und Mitteilung und Umsetzung dieser Politik auf allen Ebenen des Amts
  • Minimierung des Verbrauchs von Energie, Wasser, Papier und anderen Ressourcen,
  • Minimierung von Abfällen und Verschmutzung
  • Einhaltung der maßgeblichen Umweltgesetze, Vorschriften und sonstigen Anforderungen
  • Bereitstellung geeigneter Ressourcen zur Erfüllung der umweltpolitischen Verpflichtungen des Amts
  • Förderung von lokalen Umweltschutzinitiativen und -programmen sowie Anregung zur Teilnahme daran
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Direkte Umweltaspekte

  • 2018 gingen die CO2-Emissionen aus Dienstreisen (Flug- und Bahnreisen) um ein Fünftel zurück, was auf eine Änderung des Mitarbeiterverhaltens zurückzuführen ist ebenso wie auf die Installation von Tools, mit denen die Mitarbeiter Videokonferenzen von ihren PCs aus führen können.
  • In München und Wien konnte im vergangenen Jahr der Stromverbrauch reduziert werden.
  • Der Gesamtheizenergieverbrauch des EPA ist 2018 gesunken.
  • Die Bauweise des innovativen neuen Hauptgebäudes in Den Haag geht über die in der EU und den Niederlanden geltenden Standards hinaus. Zwei besondere Eigenschaften des Gebäudes ermöglichen CO2-Einsparungen. Erstens erzeugen auf dem Dach installierte Solaranlagen einen Teil des für den Gebäudebetrieb benötigten Stroms. Zweitens trägt ein Wärmepumpensystem dazu bei, das Gebäude im Sommer zu kühlen und im Winter zu heizen.

Indirekte Umweltaspekte

  • Das EPA hat ein spezielles Patentklassifikationsschema für Klimaschutz- und Klimaanpassungstechnologien entwickelt und macht Patentdokumente mit Informationen über nachhaltige Technologien kostenlos über das Internet zugänglich.
  • Das Klassifikationsschema Y02/Y04S fasst Patentdokumente aus einer traditionell breiten Palette von technischen Gebieten unter einem einzigen Dach zusammen und deckt neben sämtlichen Klimaschutz- und Klimaanpassungstechnologien auch intelligente Stromnetze ab. Entwickelt wurde dieses Schema in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Fachleuten auf der Grundlage von Technologierichtlinien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) und des Weltklimarats (IPCC). Das Schema ermöglicht es, schneller und präziser nach einschlägigen Informationen zu suchen. Darüber hinaus können nachhaltige Technologien geordnet erfasst, Trends erkannt und weitere F&E-Arbeiten erleichtert werden. Y02/Y04S ist bei der Recherche nach Patenten im Bereich der Klimaschutztechnologie zum Standard geworden und wird von Patentämtern, zwischenstaatlichen Organisationen und Hochschulen regelmäßig genutzt, um mittels empirischer Analysen die Entscheidungsfindung im Bereich der Klimatechnologie zu unterstützen.
  • Das EPA hat zusammen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) vier Studien erstellt, die sich mit den Patentierungstrends bei Klimaschutztechnologien in der ganzen Welt (2010), in Afrika (2013), in Lateinamerika und der Karibik (2014) und in Europa (2015) befassen.
  • 2017 hat das EPA seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) ausgebaut und ein Analysepapier zu den neuesten Trends und Statistiken zur Entwicklung und Anwendung von Klimaschutztechnologien veröffentlicht. Derzeit arbeiten EPA und IRENA an einem zweiten Analysepapier, in dem es um die Nutzung der Digitalisierung für die Energiewende geht.
  • Das EPA macht sich so die Eigenschaften des Patentsystems zunutze, um für strukturelle Transparenz bei den Klimaschutztechnologien zu sorgen. Es leistet damit einen sichtbaren Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und signalisiert deutlich seine Bereitschaft, größere Verantwortung in einem gesellschaftlichen Kontext zu übernehmen.
  • Das EPA organisiert verschiedene Aktivitäten zur Sensibilisierung für die Nutzung und die Vorteile des Y02/Y04S-Schemas. Unter anderem nimmt es an Fachkonferenzen und Seminaren für die Industrie und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Klimatechnologien teil und organisiert Informationsveranstaltungen für politische Entscheidungsträger in nationalen, europäischen und internationalen Foren.
  • Das EPA ist ein akkreditierter Beobachter der UNFCCC und nimmt regelmäßig an den Vertragsstaatenkonferenzen teil, wo es die Beratungen über Innovation und Technologie verfolgt. Als Beobachter ist es auch im Technology Executive Committee (TEC) der UNFCCC vertreten.
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Unabhängig geprüfte Erklärungen geben Aufschluss über die Umweltleistung des EPA gemäß dem EPA-Umweltmanagementsystem. Sie berichten über die Umweltpolitik, die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und enthalten Informationen zu den Aspekten Energie, Abfall, Wasser, Papierverbrauch und Emissionen.

Seit 2015 wird die jährliche Umwelterklärung als "Umweltbericht" bezeichnet, und die Jahresangabe auf der Titelseite bezieht sich auf das Berichtsjahr, nicht auf das Erscheinungsjahr.

Umweltbericht 2018 Herunterladen (PDF, 890 KB)
Umweltbericht 2017 Herunterladen (PDF, 1.3 MB)
Umweltbericht 2016 Herunterladen (PDF, 1.9 MB)
Umweltbericht 2015 Herunterladen (PDF, 1.3 MB)
Umweltbericht 2014 Herunterladen (PDF, 1.0 MB)
Umwelterklärung 2014 Herunterladen (PDF, 449 KB)
Umwelterklärung 2013 Herunterladen (PDF, 356 KB)
Umwelterklärung 2012 Herunterladen (PDF, 337 KB)
Umwelterklärung 2010 Herunterladen (PDF, 292 KB)
Umwelterklärung 2009 Herunterladen (PDF, 598 KB)

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