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Umwelt und Nachhaltigkeit

Symbolic image for the environment

Das Europäische Patentamt verbraucht große Mengen an Heizenergie, Strom, Wasser und Papier und erzeugt Abfälle und CO2-Emissionen. Dieser Umweltproblematik begegnet das Amt mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems, das die Anforderungen des EU-Systems für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung erfüllt (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS).


Die Tätigkeiten des EPA orientieren sich an den folgenden Grundsätzen und Zielen:

  • Förderung einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber der Umwelt innerhalb des EPA und Mitteilung und Umsetzung dieser Politik auf allen Ebenen des Amts
  • Minimierung des Verbrauchs von Energie, Wasser, Papier und anderen Ressourcen,
  • Minimierung von Abfällen und Verschmutzung
  • Einhaltung der maßgeblichen Umweltgesetze, Vorschriften und sonstigen Anforderungen
  • Bereitstellung geeigneter Ressourcen zur Erfüllung der umweltpolitischen Verpflichtungen des Amts
  • Förderung von lokalen Umweltschutzinitiativen und -programmen sowie Anregung zur Teilnahme daran
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Direkte Umweltaspekte

  • Alle EPA-Gebäude am Standort Den Haag nutzen seit 2011 Strom aus erneuerbaren Energien, die Gebäude in München seit 2013, die Standorte Berlin und Wien seit 2014 bzw. 2015.
  • 2017 konnte der Energie- und Wasserverbrauch erneut deutlich gesenkt werden: Strom fiel um 3,1 %, Heizenergie um 2,7 % und Wasser um 5,6 %, während die CO2-Emissionen um 3,8 % zurückgingen.
  • Gegenüber 2012 konnten Einsparungen in Höhe von etwa 15 000 MWh/Jahr erzielt werden, das entspricht dem jährlichen Verbrauch von fast 700 Haushalten.
  • Das neue Gebäude in Den Haag wurde in vielerlei Hinsicht nachhaltig errichtet, beispielsweise durch die Minimierung der Umweltauswirkungen in der Bauphase, durch einen stark reduzierten Energieverbrauch in der Nutzungsphase und durch ein optimales und besonders nutzerfreundliches Innenklima. Das EPA hat sich freiwillig dazu entschieden, die Zertifizierungskriterien mehrerer Standards für nachhaltiges Bauen (Bouwbesluit 2012, BREEAM, BNB) einzuhalten und einen Energieeffizienzstandard zu erzielen, der 20 % über den Anforderungen der niederländischen Bauverordnung von 2012 liegt.
  • An den Standorten München und Den Haag wurden in den vergangenen Jahren Ladesäulen für Elektrofahrzeuge installiert. Die Möglichkeit, das Elektroauto am Arbeitsplatz zu laden, gilt zunehmend als attraktive Arbeitgeberleistung, und das EPA unterstützt die Elektromobilität für Fahrten zu und in den Städten seiner Standorte.
  • Das EPA hat in allen Arbeitsbereichen ein Mülltrennungssystem mit deutlich erkenn- und unterscheidbaren Abfallbehältern eingerichtet.
  • Zur Senkung der Emissionen aus Flug- und anderen Dienstreisen um 8 % haben auch die Nutzung von Videokonferenzräumen und die Einrichtung des Lync-Videotelefoniesystems auf den PCs der Mitarbeiter beigetragen.

Indirekte Umweltaspekte

  • Das EPA hat ein spezielles Patentklassifikationsschema für Klimaschutztechnologien entwickelt und macht Patentdokumente mit Informationen über nachhaltige Technologien kostenlos über das Internet zugänglich.
  • Außerdem hat das Amt zusammen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) vier Studien erstellt, die sich mit den Patentierungstrends bei Klimaschutztechnologien in der ganzen Welt (2010), in Afrika (2013), in Lateinamerika und der Karibik (2014) und in Europa (2015) befassten. 2017 baute es seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) aus und veröffentlichte ein Analysepapier zu den neuesten Trends und Statistiken zur Entwicklung und Anwendung von Klimaschutztechnologien. Derzeit arbeiten EPA und IRENA an einem zweiten Analysepapier, in dem es um die Nutzung der Digitalisierung für die Energiewende geht.
  • 2016 wurden Vorschriften zur Berücksichtigung von Umweltkriterien bei Beschaffungsmaßnahmen in die Finanzordnung aufgenommen.
  • Anfang 2017 wurde das System eDrex eingeführt, wodurch für die meisten Patentverfahren das sogenannte Druckexemplar wegfällt und eine Reduzierung des Papierverbrauchs im Patentverfahren erzielt werden konnte.
  • Intern hat das EPA ferner eine Aktion zum Thema Gesundheit und Sicherheit durchgeführt, um die Mitarbeiter u. a. zu motivieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren
  • Im Juni 2017 begann mit der Anbringung von zwei Bienenstöcken für 30 000 bis 120 000 Honigbienen auf den Seitendächern des Isargebäudes ein Imkerei-Projekt.
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Unabhängig geprüfte Erklärungen geben Aufschluss über die Umweltleistung des EPA gemäß dem EPA-Umweltmanagementsystem. Sie berichten über die Umweltpolitik, die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und enthalten Informationen zu den Aspekten Energie, Abfall, Wasser, Papierverbrauch und Emissionen.

Seit 2015 wird die jährliche Umwelterklärung als "Umweltbericht" bezeichnet, und die Jahresangabe auf der Titelseite bezieht sich auf das Berichtsjahr, nicht auf das Erscheinungsjahr.

Umweltbericht 2017 Herunterladen (PDF, 1.3 MB)
Umweltbericht 2016 Herunterladen (PDF, 1.9 MB)
Umweltbericht 2015 Herunterladen (PDF, 1.3 MB)
Umweltbericht 2014 Herunterladen (PDF, 1.0 MB)
Umwelterklärung 2014 Herunterladen (PDF, 449 KB)
Umwelterklärung 2013 Herunterladen (PDF, 356 KB)
Umwelterklärung 2012 Herunterladen (PDF, 337 KB)
Umwelterklärung 2010 Herunterladen (PDF, 292 KB)
Umwelterklärung 2009 Herunterladen (PDF, 598 KB)

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