Für Hochschulen
Seit 2015 bildet das Programm "Pan-European Seal" einen Rahmen für die strategische Zusammenarbeit zwischen den führenden europäischen Ämtern für geistiges Eigentum – dem EPA und dem EUIPO – in Partnerschaft mit über 162 teilnehmenden Hochschulen in Europa. Das Programm hat sich im Lauf der Jahre als anerkannte Initiative zur Entwicklung von IP-Talenten in Europa etabliert und zieht eine immer größere Zahl von talentierten Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus den Bereichen Wissenschaft und Technik, Betriebswirtschaft, Recht, internationale Beziehungen, Kommunikation, Wirtschaft und Finanzen an. Mehr als 750 junge Europäerinnen und Europäer sind bisher im Rahmen des Programms zum EPA gekommen, um mehr über geistiges Eigentum zu erfahren und von den umfangreichen Kenntnissen und Erfahrungen des EPA im IP-Bereich zu profitieren.
Das Programm "Pan-European-Seal für Young Professionals" schlägt eine Brücke zwischen Hochschulausbildung und Arbeitsmarkt mit Hauptaugenmerk auf geistigen Eigentumsrechten.
Das EPA verfolgt mit diesem Programm folgende Ziele:
- Förderung der Wissensverbreitung und des innovationsbasierten Wachstums durch die Begünstigung einer lebendigen IP-Kultur in Europa
- Angebot einer attraktiven ersten Beschäftigungschance für junge Fachkräfte im EPA
- Aus- und Fortbildung von IP-Talenten und Unterstützung der Verbreitung von IP-Kenntnissen und Fachwissen in ganz Europa
- Ausweitung der Zusammenarbeit mit den Partnerhochschulen bei der IP-Ausbildung, ‑Sensibilisierung und ‑Nutzung
Dank unserer Zusammenarbeit mit Hochschulen können wir junge Fachkräfte für das EPA gewinnen und gleichzeitig in ganz Europa durch unterschiedlichste Schulungs- und Outreach-Maßnahmen – wie z. B. Seminarreihen für Fortgeschrittene auf bestimmten Gebieten der Technik oder modular aufgebaute IP-Schulungsprogramme einschließlich Lehrmaterialien, Fallstudien und Berichten von Erfinderinnen und Erfindern – für geistige Eigentumsrechte sensibilisieren und die IP-Ausbildung fördern.
Bislang hat das EPA Partnerschaften mit mehr als 162 Hochschulen in 38 Ländern geschlossen. Das Netz der teilnehmenden Hochschulen wird weiter ausgebaut, da das EPA die Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen in allen Mitgliedstaaten anstrebt; der Schwerpunkt liegt dabei auf Hochschulen mit einer starken Ausrichtung auf Wissenschaft und Technik und einem ausgeprägten Interesse an Bildung im IP-Bereich.