Neues Dashboard gibt Aufschluss über Nachfrage nach Einheitspatenten
Nach dem Start des Einheitspatentsystems am 1. Juni 2023 hat das Europäische Patentamt (EPA) heute ein Dashboard veröffentlicht, das Aufschluss gibt über die Hauptquellen für Anträge auf einheitliche Wirkung sowie darüber, in welche acht übergeordneten Gebiete der Technik die Einheitspatente klassifiziert werden. Das Dashboard wird täglich mit Daten aus den EPA-internen Workflows aktualisiert und bietet daher einen tagesaktuellen Überblick über die Nachfrage nach Einheitspatenten.
"Mit seinen aufschlussreichen Informationen darüber, wie das Einheitspatent angenommen wird, sorgt das Dashboard für Transparenz", sagte EPA-Präsident António Campinos. "Es erfasst relevante Parameter, anhand deren sich die Nutzerinnen und Nutzer ein umfassendes Bild von der Attraktivität des Einheitspatentsystems für innovative Unternehmen weltweit machen können."
Mit durchschnittlich 670 Anträgen pro Woche seit dem 1. Juni ist die Nachfrage nach dem neuen Patent ermutigend. Immer mehr Patentinhaberinnen und Patentinhaber beantragen die einheitliche Wirkung für ihre jüngst erteilten europäischen Patente, um von der Gültigkeit in allen teilnehmenden Staaten (bislang 17) und den insgesamt niedrigeren Kosten zu profitieren, aber auch weil der Verwaltungsaufwand dank eines einzigen Eintrags in das Europäische Patentregister geringer ist und nur eine einzige unternehmensfreundliche Jahresgebühr an das EPA anfällt.
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