EPA schaltet das Licht aus, um die Earth Hour 2020 zu unterstützen

EPO switches off lights to support Earth Hour 2020

27. März 2020

Die Earth Hour, während der weltweit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet wird, findet am Samstag, den 28. März statt. Die Teilnehmer werden gebeten, nicht notwendiges elektrisches Licht eine Stunde lang von 20.30 bis 21.30 Uhr auszuschalten und so das Bewusstsein für Energieverbrauch und seine Auswirkungen zu schärfen. Die Aktion wurde 2007 vom World Wide Fund for Nature (WWF) und mehreren Partnern in Sydney ins Leben gerufen. Heute wird die Veranstaltung von Organisationen und Individuen in mehr als 180 Ländern unterstützt. Das EPA beteiligt sich daran, indem es an allen Dienstorten eine Stunde lang nicht notwendiges Licht ausschaltet.

Nachhaltigkeit ist seit Langem ein vorrangiges Anliegen des EPA, aus Governance-Sicht ebenso wie an jedem einzelnen Dienstort. Das Amt hat sich verpflichtet, einen größeren Beitrag zu den langfristigen Umweltzielen des Pariser Übereinkommens von 2015 zu leisten und all seine Aktivitäten mit möglichst geringen Umweltauswirkungen zu erbringen. 

Umweltaktivitäten unterliegen seit 2009 dem System für  Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS), und 10 Jahre nach dessen Einführung hat das Amt seinen jährlichen Stromverbrauch um 13 %, den Wasserverbrauch um 9 %, den Restmüllanfall um 24 %, den Heizenergieverbrauch um 20 % , den Gesamtpapierverbrauch um 3,9 % und die CO 2-Emissionen aus dem Energieverbrauch um 68 % gesenkt. Das EPA veröffentlicht diese Ergebnisse in einem jährlichen Umweltbericht.

Auf lokaler Ebene wollen die EPA-Dienstorte München, Den Haag, Berlin, Brüssel und Wien in den jeweiligen Städten positive Beiträge leisten. 2019 wurde das Amt Unterzeichner der Umweltinitiative Klimapakt2 der Stadt München. In diesem Rahmen wird das EPA daran arbeiten, die CO2-Emissionen um mindestens 20 000 Tonnen zu senken.

Das EPA-Dienstgebäude in Den Haag wurde unlängst neu konzipiert, wobei Nachhaltigkeit ein zentrales Designelement war. Es verfügt über eine Doppelglasfassade, die im Klimakonzept des Gebäudes eine wichtige Rolle spielt, eine Fotovoltaikanlage, die erneuerbare Energie liefert, und ein thermisches Aquifer-Speichersystem zur Reduzierung des Primärenergieverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen.

Diese Maßnahmen werden durch den Strategieplan untermauert, der nicht nur die Rolle der Nachhaltigkeit betont, sondern auch skizziert, welche Initiativen zur Erreichung der Umweltziele beitragen. So will das Amt beispielsweise durch Digitalisierung den Papierverbrauch weiter senken und die Reisetätigkeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene einschränken, da die Teams inzwischen für Telearbeit gerüstet sind. Dass die Bediensteten von Zuhause arbeiten können, hat einen unmittelbaren Nutzen hervorgebracht, nicht nur in Bezug auf Nachhaltigkeit, sondern auch in der aktuellen Coronavirus-Situation.

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