Codefest Frühjahr 2025 zur Klassifizierung von Patentdaten für nachhaltige Entwicklung
Um die Aufzeichnung der Preisverleihung zu sehen, springen Sie bitte zu 5:40:13.
Wir freuen uns darauf, bei der dritten Ausgabe des EPA-Codefests zu erkunden, wie automatisierte Systeme für die Klassifizierung von Patentdaten zum Erreichen der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen können.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Strategieplans 2028, und das Codefest Frühjahr 2025 zur Klassifizierung von Patentdaten für eine nachhaltige Entwicklung spiegelt das starke Engagement des EPA für einen besseren Zugang zu Patentdaten und ihre strategische Nutzung wider.
Wir fordern Entwickler/innen und Datenwissenschaftler/innen auf, ein automatisiertes System zu entwickeln, das Forschenden, politischen Entscheidungsträgern, Unternehmen und Erfinder/innen als wertvolle Ressource für die Nutzung von Patentdaten und die Beschleunigung von nachhaltigkeitsorientierten Lösungen dienen kann. Gestalten Sie mit uns die Zukunft der nachhaltigen Innovation!
Vielen Dank an alle, die an CodeFest Spring 2025 teilgenommen haben! Wir freuen uns, 33 innovative Vorschläge von Teams und Einzelpersonen aus 30 Ländern erhalten zu haben. Der Call for Proposals ist nun geschlossen, aber bleibt dran für weitere Informationen zur Preisverleihung und der Bekanntgabe der Finalisten im Juni!
- Preisverleihung
Beim Codefest Frühjahr 2025 waren Programmierer/innen und Entwickler/innen in EPO-Mitgliedstaaten aufgerufen, ein automatisiertes Klassifikationssystem zu entwickeln, das Forschenden, politischen Entscheidungsträgern, Unternehmen und Erfinder/innen als wertvolle Ressource für die Nutzung von Patentdaten und die Beschleunigung von nachhaltigkeitsorientierten Lösungen dienen kann.
Neugierig, wer den ersten Platz belegt hat? Sehen Sie sich die Aufzeichnung der Online-Preisverleihung von CodeFest Spring 2025 an, die am 3. Juli 2025 um 14:40 Uhr (MESZ) im Rahmen der PATLIB-Konferenz stattfand. Feiern Sie mit uns die Finalistinnen und Finalisten und erfahren Sie, welche drei Teams einen CodeFest-Pokal und ein Preisgeld mit nach Hause genommen haben. Der Hauptgewinn betrug 20 000 EUR, während die Zweit- und Drittplatzierten 10 000 EUR bzw. 5 000 EUR erhielten.
- Finalisten
Aus den 33 beeindruckenden Vorschlägen, die beim Codefest Frühjahr 2025 eingereicht wurden, hat unsere Expertenjury nach sorgfältiger Prüfung sechs Finalist/innen ausgewählt.
Die Finalist/innen sind nach alphabetischer Reihenfolge aufgelistet; diese Liste spiegelt weder ihre Rangfolge noch ihre Platzierung wider.
Team ConfusedElectrons
Das Team hat fortgeschrittene KI verwendet, um Patente nach Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) zu sortieren, Zusammenfassungen zu erstellen und zu erklären, warum die jeweilige SDG-Kennzeichnung gewählt wurde. Sein System bietet eine benutzerfreundlichen Bedienoberfläche für die Anzeige von Trends, Anmelderdaten und Informationen. Außerdem gibt es Nutzenden die Möglichkeit, die Daten mithilfe eines Chatbots zu untersuchen.
Team LIPCY-UP
Das Team hat ein System entwickelt, das eine Reihe von Regeln auf Basis bestehender Patentkategorien verwendet, um Patente anhand ihrer Verbindung zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung zu klassifizieren. Dieses Regelwerk wurde mithilfe fortgeschrittener KI aufgebaut sowie ein Entscheidungsbaum, der den Text jedes Patents daraufhin analysiert, ob die Auswirkungen des Patents auf die Gesellschaft oder die Umwelt positiv oder negativ sind.
Team PatentEmbedders
Das fünfköpfige Team kodierte ein umfangreiches Sprachmodell (Llama3), das den europäischen Gesetzeskorpus versteht, und trainierte es anhand eines von Menschen validierten Datensatzes, so dass es Techniken zur Bekämpfung von Schadstoffbelastungen abbildet. Das Team fügte ein zweites KI-Modell (Claude) hinzu, um die Genauigkeit der Ergebnisse zu verbessern, und integrierte einen Chatbot, über den Nutzende Fragen stellen und weitere Informationen erhalten können.
Team SDG-Concepts
Das Duo konzentrierte sich bei seiner Lösung auf die automatische Generierung eines Silberstandards für Schulungen und die Auswertung von SDG-Klassifikatoren. Ihre Methode vergleicht Rankings, anstatt komplexe mathematische Vergleiche anzustellen, und sie haben ihre KI auf die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Zielkennzeichnungen trainiert, um sie flexibler und genauer zu machen.
Team Suma
Das zweiköpfige Team hat ein KI-System entwickelt, das aus fünf Tools besteht. Eines davon verwendet ein benutzerdefiniertes Modell, um Patentkategorien mit SDGs zu verbinden. Es hat herkömmliche Methoden des maschinellen Lernens verwendet, zusätzliche Daten für einen besseren Kontext hinzugefügt und Genauigkeit und Zuverlässigkeit anhand von Ähnlichkeitsprüfungen verbessert.
Vasileios Ntarlagiannis
Vasileios hat eine Gruppe verschiedener KI-Modelle herangezogen, um anhand der Text- und Klassifizierungscodes zu ermitteln, auf welche SDG sich ein Patent bezieht. Diese Modelle nutzen eine gemeinsame Methode, mit der das System feststellen kann, wie sicher es in seiner Vorhersage ist.
- Gewinner
Im Laufe der letzten sechs Monate nahmen 86 Personen aus 30 Ländern am Codefest Frühjahr 2025 teil und reichten 33 Vorschläge ein. 16 davon wurden von Teams und 17 von einzelnen Bewerbern erarbeitet.
Unsere Jury aus Expertinnen und Experten in den Bereichen IT, Datenwissenschaft, KI und Patentinformation hat nach zwei Bewertungsrunden eine Shortlist mit sechs Finalist/innen erstellt. Die ausgewählten Vorschläge zeichneten sich nicht nur durch ihre potenzielle Innovationskraft aus, sondern auch durch ihre Funktionalität, ihre Benutzerfreundlichkeit und ihren technischen Wert sowie durch ihre kreative und originelle Nutzung automatisierter Systeme.
Die Gewinner wurden bei der Codefest-Preisverleihung am 3. Juli im Rahmen der PATLIB-Konferenz bekannt gegeben.
Aufzeichnung der Preisverleihung ansehen
Gewinner des EPA-Codefest Frühjahr 2025
Gewinner: Le Phuong Lan Tran, Arnab Saha, Ralph Ryan Hebrio und Mauricio Rodriguez Alas
Das Team ConfusedElectrons hat ein System entwickelt, das fortschrittliche KI verwendet, um Patente gemäß den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu klassifizieren. Das Tool generiert Zusammenfassungen und erklärt den Grund für jeden einzelnen SDG-Tag. Darüber hinaus bietet es eine benutzerfreundliche Oberfläche, die es Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, Trends, Anmeldedaten und Erkenntnisse zu erkunden, unterstützt durch einen Chatbot für interaktive Abfragen. ConfusedElectrons erhielt den großen Preis in Höhe von 20 000 EUR.
Das Team setzt sich aus vier Forschern mit Erasmus-Mundus-Hintergrund zusammen, die ein gemeinsames Interesse an Innovation und Technologie verbindet.
- Le Phuong Lan Tran ist Forscher an der Technischen Universität Eindhoven und arbeitet an biokompatiblen Neurocomputing-Systemen, die organische Transistoren einsetzen.
- Ralph Ryan Hebrio ist an der Universität Montpellier tätig, wo er sich mit der Entwicklung von Chips beschäftigt und die Auswirkungen von Strahlung auf die Mikroelektronik untersucht.
- Mauricio Rodriguez Alas ist Forscher an der Universität Luxemburg und hat sich auf die Full-Stack-Entwicklung spezialisiert.
- Arnab Saha ist Ingenieur an der Universität von Bordeaux mit einem Hintergrund in Hardware-Design und KI-gestützter Innovation.
Zweitplatzierte: Grazia Sveva Ascione und Nicolo Tamagnone
Das Team SDG-Concepts schlug eine Lösung für die automatische Generierung eines Silberstandards für das Training und die Bewertung von SDG-Klassifikatoren vor. Sein Verfahren ersetzt komplexe mathematische Vergleiche durch eine auf einem Ranking basierende Methode und ermöglicht es der KI, mehrere SDG-Labels gleichzeitig zu verarbeiten. Dadurch wird das System flexibler und genauer. Das Team bringt Fachwissen in den Bereichen Patente, NLP und nachhaltige Entwicklung mit. Für den zweiten Platz erhielt es 10 000 EUR.
- Grazia Sveva Ascione ist Assistenzprofessorin für Wirtschaft und Datenwissenschaft an der Polytechnischen Universität Turin. Zu ihren Forschungsgebieten gehören die Verknüpfung von Entitäten mit Patentanmeldern, Ähnlichkeitsmodelle für Patente, automatische Klassifizierung von Anmeldern und die Ökonomie von Patenten.
- Nicolo Tamagnone ist leitender Ingenieur für maschinelles Lernen bei Data Friendly Space (DFS) und entwickelt ML- und NLP-Systeme für den humanitären und Entwicklungssektor.
Drittplatzierte: Michael Mazourik und Jacques Sun
Das Team Suma hat ein KI-System entwickelt, das aus fünf Tools einschließlich eines benutzerdefinierten Modells besteht, das Patentkategorien mit SDGs verknüpft. Es hat traditionelle Methoden des maschinellen Lernens verwendet, zusätzliche Daten für einen besseren Kontext hinzugefügt und Ähnlichkeitsprüfungen verwendet, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern. Für den dritten Platz erhielt es 5 000 EUR.
- Michael Anthony Mazourik hat einen Master in KI der USI/ETH und einen Bachelor in internationaler Verwaltung. Er ist Geschäftsführer der Artificial Intelligence Suisse SA, die Dienstleistungen und Lizenzen in den Bereichen KI in natürlicher Sprache, Prompt Engineering und Datenwissenschaft erbringt. Außerdem arbeitet er an Open-Source-Projekten wie Ai4Privacy und AI Status Codes mit, die zusammen mehr als 1 Million Downloads verzeichnen. Dies ist sein drittes EPA-Codefest und sein zweites Mal als Finalist, nachdem er bereits 2022 das Finale erreicht hatte.
- Jacques Sun ist Forscher für maschinelles Lernen bei Doctolib. Er schließt gerade sein KI-Masterstudium an der PSL Research University ab, unterstützt durch ein Exzellenzstipendium des PRAIRIE-Instituts, und hat einen Abschluss als Ingenieur bei Télécom Paris.
- Code-Challenge
Entwickeln Sie ein System, das die Klassifizierung von Patentdaten auf der Grundlage ihres potenziellen Beitrags zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung automatisiert. Ihre Lösung sollte die Zugänglichkeit und die strategische Nutzung von Patentinformationen verbessern und es erleichtern, Innovationen zu identifizieren, die zur globalen Nachhaltigkeit beitragen.
Für Ihren Beitrag können Sie verschiedene Ansätze verfolgen. Bedenken Sie dabei, wie Ihr Anwendungsprogramm Nutzerinnen und Nutzern zugutekommen kann. Machen Sie mit uns Patentdaten für nachhaltige Innovationen nutzbar!
Teilnahme
Wir fordern Programmierer/innen oder Entwickler/innen ab 18 Jahren auf, ihre Vorschläge für Lösungen bis zum 23. März 2025, 23.59 Uhr MEZ einzureichen. Wettbewerbsbeiträge können sowohl von Einzelpersonen als auch von Teams aus bis zu fünf Personen eingereicht werden. Alle in einem EPO-Mitgliedstaat wohnhaften Personen sind teilnahmeberechtigt. Die Teams können aus EPA-Bediensteten, externen Bewerbern/Bewerberinnen oder einer Kombination aus beiden bestehen.
Um teilnehmen zu können, müssen Sie alle in den Teilnahmebedingungen aufgeführten Kriterien erfüllen:
Schritte
- Reichen Sie Ihren Vorschlag bis zum 23. März 2025, 23.59 Uhr MEZ ein. Er sollte Folgendes enthalten:
- Das ausgefüllte Formular mit Ihren persönlichen Daten. Bitte beachten Sie, dass sich alle Mitglieder eines Teams einzeln anmelden und ihre Mitgliedschaft in einem Team angeben müssen.
- Eine kurze Beschreibung Ihres Lösungsvorschlags für die Code-Challenge. Im Vorschlag muss Ihr gewählter Ansatz erläutert werden, und die von Ihnen vorgesehene Datenselektion, die mögliche Implementierung des Modells und seine Auswertung müssen aufgezeigt werden.
- Im ersten Auswahlverfahren werden die Vorschläge von der Jury bewertet.
- Am 28. März 2025 werden Teilnehmende darüber informiert, ob es ihr Vorschlag in die nächste Runde geschafft hat.
- In der zweiten Runde arbeiten Teilnehmende an der Umsetzung ihres Lösungsvorschlags und reichen ihren Code bis zum 28. Mai 2025, 23.59 Uhr MEZ ein.
- Die Jury wertet die endgültigen Lösungen aus.
- DieFinalist/innen werden am 16. Juni 2025 bekannt gegeben, und die Gewinner/innen erhalten ihre Preise bei einer virtuellen Preisverleihung in der ersten Juliwoche 2025.
Die Preise
Die Gewinner/innen des Codefests 2025 können einen der folgenden Preise gewinnen:
- Sieger/in: 20 000 EUR
- Zweitplatzierte/r: 10 000 EUR
- Drittplatzierte/r: 5 000 EUR
Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Gewinner/innen eine Trophäe.
- Reichen Sie Ihren Vorschlag bis zum 23. März 2025, 23.59 Uhr MEZ ein. Er sollte Folgendes enthalten:
- Jurymitglieder
Bewertet werden die Beiträge von erfahrenen Fachleuten aus dem gesamten EPA, die in den Bereichen IT, Datenwissenschaft, künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit sowie in der Patentinformation und -analyse tätig sind.

Åsa Ribbe, Hauptdirektorin Recherchen- und Patenterteilungsprozessprodukte, Generaldirektion Allgemeine Dienste (GD 4)
Åsa begann ihre Tätigkeit beim EPA im Jahr 1997 als Prüferin im Bereich Telekommunikation auf dem Gebiet der optischen Kommunikation. Im Laufe ihrer Karriere als Prüferin, Team-Managerin und Direktorin Operative Tätigkeit (GD 1) war sie in allen Stufen des Patenterteilungsverfahrens tätig, von Klassifikation und Recherche bis zu Prüfung und Einspruch. Im Laufe der Jahre hat sie an mehreren Projekten in den Bereichen IP5, Gemeinsame Patentklassifikation, Klassifikation für die Trilaterale, Recherche und Digitalisierung mitgewirkt. Im Jahr 2022 wurde sie Hauptdirektorin Operative Tätigkeit und wechselte am 1. Januar 2025 in ihre derzeitige Position als Hauptdirektorin für Recherchen- und Patenterteilungsprozesse und Tools. Sie hat einen MSc-Abschluss in Technischer Physik der Technischen Hochschule Chalmers.

David Horat, Direktor Zertifizierungen und Bildungstechnologien, Generaldirektion Rechtsfragen und internationale Angelegenheiten (GD 5)
David ist für die Europäische Eignungsprüfung (EQE), das Europäische Patentverwaltungszertifikat (EPAC) und die Infrastruktur der Europäischen Patentakademie zuständig. Zuvor war er Direktor für Patentwissen, wo er für die Bereitstellung von Daten-, Informations- und Wissensprodukten und -diensten verantwortlich war. Er begann beim EPA als Patentprüfer und war maßgeblich an der Entwicklung des ersten KI-Algorithmus für die Vorrecherche beteiligt. Danach stand er der Abteilung "Stand der Technik - Datenverwaltung" vor, wo er eine Einheit mit über 150 Personen an mehr als 10 Standorten leitete, die über 1 000 Datenpipelines und über 2 Petabytes an Daten bereitstellte und neue innovative Tools einführte. Bevor er zum EPA kam, arbeitete er als Softwareingenieur beim Europäischen Kernforschungszentrum (CERN) und bei Ericsson. David hat einen MSc-Abschluss in Informatik, einen LL.M.-Abschluss in IP-Management und Betriebswirtschaft und hat ein Programm für Führungskräfte abgeschlossen.

Franco Mascia, Datenwissenschaftler, Generaldirektion Patenterteilungsprozess und Business Information Technology (GD 1)
Franco begann seine Tätigkeit beim EPA als Patentprüfer im Jahr 2015 und wechselte im Jahr 2020 zu Datenwissenschaft, wo er an der neuronalen maschinellen Übersetzung und der ersten generativen KI-Lösung des EPA für die Interaktive Rechtsplattform gearbeitet hat. Franco hat einen MSc- und einen PhD-Abschluss in Computerwissenschaft und bevor er zum EPA kam, war er Postdoktorand bei IRIDIA, dem Forschungslabor für künstliche Intelligenz der Université Libre de Bruxelles.
Roberta Romano-Götsch, Chief Sustainability Officer
In ihrer Funktion setzt sich Roberta engagiert für die Förderung von Nachhaltigkeit, die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung sowie für Umwelt, Soziales und Corporate Governance ein. Zuvor war sie als Chief Operating Officer des EPA in den Sektoren Gesundheitswesen, Biotechnologie und Chemie sowie den Sektoren Mobilität und Mechatronik tätig. Roberta ist ausgebildete Chemikerin und hat an der Technischen Universität München in organischer Chemie promoviert. Bevor sie 1997 zum EPA kam, war sie F&E-Produktmanagerin bei Procter & Gamble.

Sylvia Kok-de Vries, Direktorin Perspektiven und Studien, Generaldirektion Allgemeine Dienste (GD 4)
Sylvia kam 2022 zum EPA und ist für die Analyse sozialer Daten zuständig, um die Entscheidungsfindung und die Politik auf allen Ebenen zu erleichtern, sowohl intern als auch extern. Sie ist besonders daran interessiert, wie KI zu größerer Wirkung beitragen kann. Zuvor war sie mehr als 20 Jahre als Managerin für statistische Informationen und Datenverwaltung sowie als Direktorin und Stellvertretende Hauptdirektorin bei Statistics Netherlands beschäftigt. Unter anderem gehörte es dort zu ihren Aufgaben, statistische Informationen besser zugänglich zu machen, um Einblicke in soziale Fragen, die politische Entwicklung und Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Außerdem war sie am Aufbau des Data Governance-Modells für die öffentliche Verwaltung in den Niederlanden beteiligt.
- Zeitplan
Der Wettbewerb besteht aus fünf Hauptphasen
17. Februar – 23. März 2025
Einreichungen können erfolgen.
Wettbewerber müssen ihre Vorschläge bis zum 23. März, 23.59 Uhr MEZ einreichen. Im Vorschlag muss der gewählte Ansatz beschrieben und erläutert werden, und die vorgesehene Datenselektion, die mögliche Implementierung des Modells und seine Auswertung müssen aufgezeigt werden.
24. – 28. März 2025
Die Jury wertet die Einreichungen aus und entscheidet, welche in die nächste Runde kommen.
28. März – 28. Mai 2025
Die Code-Challenge beginnt!
Alle ausgewählten Bewerber/innen erhalten Zugriff auf die Datenressourcen des EPA, einschließlich Datensätzen und Diensten. Für den Wettbewerb stellt das EPA den Teilnehmenden ein auf das Codefest zugeschnittenes Profil mit erweiterten Datenverarbeitungsressourcen in der Technologiefrüherkennungsplattform zur Verfügung.
Zugriff wird auf Folgendes gewährt:
- die Technologiefrüherkennungsplattform, das Datenanalysetool des EPA, bietet eine JupyterLab-basierte Umgebung, eine leistungsstarke Computerinfrastruktur und einfachen Zugang zu Patentdaten in PATSTAT Global, PATSTAT EP-Register und EP-Volltext über vom EPA entwickelte Bibliotheken
- weltweite bibliografische Daten des EPA (DOCDB)
- weltweite Rechtsereignisdaten des EPA (INPADOC)
- EP-Volltextdaten
- Open Patent Services
Bedenken Sie, dass nicht alle Datenquellen für die Umsetzung Ihrer Lösung benötigt werden. Um einen guten Vorschlag basierend auf den verfügbaren Datenquellen einzureichen, sollten Sie sich überlegen, welche Massendatensätze Ihren Bedürfnissen am besten entsprechen.
Die Code-Challenge läuft nur über acht Wochen und der Code muss bis zum 28. Mai um 23.59 Uhr MESZ eingereicht werden.
29. Mai – 12. Juni 2025
Die Jury wertet die eingereichten Lösungen und Codes aus und ermittelt die Finalist/innen.
16. Juni 2025
Bekanntgabe der Finalist/innen
Alle Finalist/innen werden zur Preisverleihung des EPA-Codefests Frühjahr 2025 eingeladen.
Erste Juliwoche
Preisverleihung des EPA-Codefests Frühjahr 2025
In der online übertragenen Preisverleihung werden die Gewinner/innen bekannt gegeben und die Preise überreicht. Der genaue Ablauf der Verleihung wird noch bekannt gegeben.
- Anmeldung
Anmeldung geschlossen
Datenschutz
Datenschutzerklärung für das Codefest Frühjahr 2025Teilnahmebedingungen
Codefest Frühjahr 2025 – TeilnahmebedingungenHintergrund
Auf die weltweit einzigartigen Datenressourcen des EPA vertrauen nicht nur verschiedenste staatliche und internationale Organisationen, wie z. B. Patentämter, die OECD, die Internationale Energieagentur (IEA), die Internationale Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) und die Europäische Kommission, sondern auch Forschende und Patentinformationsfachleute. Die neue Technologiefrüherkennungsplattform erleichtert den Zugriff auf den Datenreichtum und das Patentwissen des EPA. Das Codefest ist eine hervorragende Gelegenheit, den Zugriff auf diese Daten zu demokratisieren und die effektive Nutzung von Patent Intelligence sowie die Förderung von Innovationen und Nachhaltigkeit voranzubringen.
Weitere Informationen
Codefest 2023 zu grünen Kunststoffen
Codefest 2024 zu generativer KI