1. Vertretung
1.1 Allgemeine Grundsätze
Ein Beteiligter, der seinen Wohnsitz oder Sitz in einem Vertragsstaat hat, kann auch dann unmittelbar dem EPA gegenüber handeln, wenn er einen zugelassenen Vertreter (siehe A‑VIII, 1.2), einen Rechtsanwalt (siehe A‑VIII, 1.3), einen Zusammenschluss von Vertretern (siehe A‑VIII, 1.4) oder einen Angestellten (siehe A‑VIII, 1.4A‑VIII, 1.5) oder einen Rechtsanwalt (siehe A‑VIII, 1.3) bevollmächtigt hat, für ihn zu handeln. Wenn der Beteiligte und sein Vertreter widersprüchliche Angaben machen, werden sie jeweils von der Handlung des anderen in Kenntnis gesetzt.
Genügt ein Einsprechender, der Verfahrensbeteiligter ist und weder Wohnsitz noch Sitz in einem Vertragsstaat hat, dem Erfordernis nach Art. 133 (2) im Laufe des Einspruchsverfahrens nicht mehr (z. B. wenn der Vertreter die Vertretung niederlegt oder von der Liste der zugelassenen Vertreter gestrichen wird), so wird er aufgefordert, einen neuen Vertreter zu bestellen. Unabhängig davon, ob er dieser Aufforderung nachkommt, teilt das EPA ihm Tag und Ort einer etwaigen mündlichen Verhandlung mit und weist darauf hin, dass er, falls er alleine daran teilnimmt, nicht berechtigt ist, vor der Abteilung zu handeln.