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Fallstudien zum Technologietransfer

Technology transfer case studies visual

Die Fallstudien zum Technologietransfer veranschaulichen, wie Patente den Technologietransfer von Unternehmen mit F&E-Aktivitäten erleichtern und den Markterfolg fördern. Die Beispiele decken eine Reihe von Branchen, Ländern und Arten von Technologietransfer ab. Jede Fallstudie liefert wichtige Erkenntnisse für Stakeholder in Universitäten, anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Zusammen zeigen sie, welche Bedeutung Patente haben, wenn es um den Technologietransfer an Start-ups, Spin-offs und etablierte Unternehmen geht.

Fallstudien

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Oxeon (Technische Textilien – Schweden)

Textilien für Extrembedingungen

  • Die Kombination aus privatwirtschaftlichen Mechanismen und informeller universitärer Unterstützung kann eine wertvolle öffentlich-private Partnerschaft ergeben, die effektiven und effizienten Technologietransfer ermöglicht.
  • Die Erschließung von Nischenmärkten für Vertriebsaufbau und Markenbekanntheit hilft beim Einstieg in größere Märkte, die schwerer zugänglich sind.
  • Die Einbeziehung von Top-Management sowie Erfinderinnen und Erfindern in den Aufbau von Patentportfolios ist entscheidend für die strategische Relevanz des Patentschutzes.
  • Noch mehr Patente entlang der Wertschöpfungskette und der Schutz von Anwendungen einer verbrauchermarktnahen Technologie weiten den Umfang des Patentschutzes aus und helfen beim Aufbau einer starken Kontrollposition.

Technisches Gebiet

Land

Hauptprodukt

Technologietransfer-Modell

Technische Textilien

Schweden

Spread-tow- Verstärkungen für verschiedene Anwendungsbereiche

Öffentlich-private Partnerschaft; universitäres Spin-off

OxeonEin neues Webverfahren unter Verwendung von Verbundmaterial lag dem Ursprung des schwedischen Start-ups Oxeon zugrunde. IP-Rechte zum Schutz der Technologie trugen dazu bei, private Investitionen anzuziehen. Oxeon wurde außerdem vom Zentrum für Unternehmertum der Chalmers University of Technology unterstützt. Diese Kombination aus Privatwirtschaft und öffentlicher Innovationsförderung ermöglichte die Kommerzialisierung innovativer Textilien im Sport-, Industrie- und Luftfahrtbereich ebenso wie die Lizenzierung der Webereitechnologie.

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Fallstudie zum Technologietransfer

Review article
From research to lift-off. Three EPO case studies (EN)

Podcast

Textiles for the extreme: a technology transfer case study

Atlantic Therapeutics (Medizinische Geräte – Irland)

Verbesserung der Lebensqualität

  • In der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie gilt es, die Bedürfnisse aller Partner zu erkennen und Anreize und Kriterien zu definieren, damit das Unternehmen als Vermarktungspartner agieren kann.
  • Eine Management-Vereinbarung über die gemeinsame Inhaberschaft ist erforderlich, um die spätere Vermarktung zu erleichtern, wenn mit gemeinsamen Foreground-IP-Rechten gerechnet wird.
  • Die Vertragsstruktur sollte immer an Benchmarks ausgerichtet sein, um fair und angemessen zu sein und den Branchennormen zu entsprechen.
  • Man sollte sich frühzeitig auf wichtige Meilensteine der Entwicklung und Vermarktung einigen, die Orientierung geben und den Markterfolg erleichtern, aber bei Bedarf bereit zu Änderungen sein.

Technisches Gebiet

Land

Hauptprodukt

Technologietransfer-Modell

Medizinische Geräte

Irland

Neuartiges Trainingsgerät zur Behandlung von Stressinkontinenz

Technologietransferstelle als Vermittler für ein universitäres Spin-off

Atlantic therapeuticsDie Forschungszusammenarbeit zwischen dem University College Dublin (UCD) und Bio Medical Research (BMR) führte zur Entwicklung eines neuartigen Trainingsgeräts zur Behandlung von stressinduzierter Inkontinenz. UCD vergab die Technologie in Lizenz an die Firma BMR, die das Gerät in klinischen Studien validierte, die behördliche Zulassung erwarb und es in Europa auf den Markt brachte. BMR hat Atlantic Therapeutics als Spin-out-Unternehmen gegründet, um Investitionen für den US-Markt zu sichern. INNOVO, das Flaggschiff-Produkt, vermittelt Betroffenen eine sichere, nicht invasive und kostengünstige Behandlung von Stressinkontinenz an und verbessert so ihre Lebensqualität.

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Fallstudie zum Technologietransfer

Review article
From research to lift-off. Three EPO case studies (EN)
Podcast
Improving quality of life: a technology transfer case study

Dermis Pharma (Medizinische Geräte – Türkei)

Heilung von Wunden

  • Eine klar definierte IP-Politik, qualifizierte Vermarktungsexperten, die Unterstützung der Universitätsverwaltung und ein ausgedehntes Netzwerk sind entscheidende Erfolgsfaktoren für IP-basierte Spin-off-Unternehmen.
  • Spin-off-Modelle und Unternehmenspartnerschaften sind attraktive Ansätze, die von Technologietransferstellen auf breiter Ebene umgesetzt werden können.
  • Das IPscore-Tool des EPA ermöglicht es, die Vor- und Nachteile von Technologien und Forschungsprojekten zu bewerten, qualitativ zu analysieren, grafisch zu visualisieren und zu dokumentieren.
  • Die Einbeziehung eines globalen IP- und Lizenznetzwerks kann tiefere Einblicke und neue Wege für eine bessere IP-Strategie und ein IP-Management bieten, das die Kommerzialisierung erleichtert.

Technisches Gebiet

Land

Hauptprodukt

Technologietransfer-Modell

Medizinische Geräte

Türkei

Verfahren zur Herstellung einer gewebeartigen Struktur für die Wundbehandlung, die sowohl biokompatibel als auch biologisch abbaubar ist

Unterstützung durch Technologietransferstellen, universitäres Spin-off, Partnerschaft mit einem großen Pharmaunternehmen

DermalixDieses Produkt zur Behandlung offener Wunden (etwa diabetischer Geschwüre) geht auf die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von vier Erfinderinnen im Labor der türkischen Ege-Universität zurück. Sie sicherten sich frühzeitig IP-Schutzrechte mithilfe der lokalen Technologietransferstelle. Die ersten Versuche zur Kommerzialisierung anhand von Lizenzen scheiterten jedoch. Durch ein spezielles Förderprogramm wurden die Erfinderinnen ermutigt, das Start-up-Unternehmen Dermis Pharma zu gründen. Dank starker Schutzrechte konnte sich das junge Unternehmen die notwendige Risikokapitalfinanzierung für kostenintensive klinische Studien und Produktentwicklung erschließen. Die mit einem großen türkischen Pharmakonzern vereinbarte Übertragung von IP-Rechten besiegelte eine Unternehmenspartnerschaft und beschleunigte den Vermarktungsprozess.

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Fallstudie zum Technologietransfer

Review article
From research to lift-off. Three EPO case studies (EN)

Podcast

Blubrake (Straßenfahrzeuge - Italien)

Sicher in die Zukunft radeln

  • Unter den richtigen Bedingungen - wie beispielsweise einer entsprechenden Fortbildung und Förderung - können talentierte Forscher und Erfinderinnen gute Führungskräfte werden.
  • Es ist wichtig für Unternehmen, die sich mit technologischem Wandel und Marktanpassung konfrontiert sehen, ihre Technologien und Schutzrechte parallel zu entwickeln. Patentschutz sollte Teil einer kontinuierlichen Strategie sein und nicht nur eine einmalige Übung.
  • Eine klar definierte Rahmenvereinbarung für die Zusammenarbeit erleichtert das Erlangen von Rechten über das geistige Eigentum, senkt die Transaktionskosten und schafft Anreize für alle Partner.
  • Schutz des geistigen Eigentums ist ein Schlüsselelement bei einer Vielzahl von Geschäftsmodellen, einschließlich offener Lösungen, und ermöglicht es, bei der Zusammenarbeit mit anderen die Kontrolle über die eigene Technologie zu behalten.

Technisches Gebiet

Land

Hauptprodukt

Technologietransfer-Modell

Straßenfahrzeuge

Italien

Antiblockiersystem (ABS) für E-Bikes

Start-up-Inkubator und universitäre Ausgründung

BluebrakeDas Unternehmen Blubrake, das ein innovatives ABS für E-Bikes vertreibt, ist aus der Zusammenarbeit zwischen einem Forschungsteam der mailändischen Hochschule Politecnico di Milano und e-Novia, einem Existenzgründungsspezialisten für High-Tech-Firmen, entstanden. In einem von großen und etablierten internationalen Unternehmen dominierten Markt trugen die Patente zu besserer Marktdurchdringung und Bekanntheit bei. Erste Patentanmeldungen für kundenspezifische technische Lösungen und Designs zielten darauf ab, das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens im E-Bike-Markt zu schützen.

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Fallstudie zum Technologietransfer

Podcast

Cubicure (Additive Fertigung - Österreich)

Neuland beim 3D-Druck

  • Für jeden Technologietransfer ist der Aufbau eines Netzwerks vertrauenswürdiger Partner von entscheidender Bedeutung. Technische Lösungen komplexer Probleme erfordern oft einen interdisziplinären Ansatz und die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung ist dabei auf die Unterstützung der Industrie angewiesen.
  • Bei drittmittelfinanzierten Projekten muss das IP-Managementsystem der Technologietransferstelle die Kontrolle über die Vergabe von Nutzungsrechten sicherstellen, um die Chancen für eine breite kommerzielle Nutzung akademischer Technologien in möglichst vielen Anwendungen zu erhöhen.
  • Ein breites IP-Portfolio in Bezug auf die Anzahl der Patentfamilien, die beanspruchten Technologien und die geografische Verbreitung bildet ein Fundament für junge Start-ups und Ausgründungen, die Finanzierung und Partnerschaften suchen und Zugang zu Absatzmärkten anstreben.
  • Für einen erfolgreichen Technologietransfer sind langfristige Geschäftsbeziehungen von entscheidender Bedeutung. Um das für den Aufbau und die Pflege solcher Beziehungen nötige Vertrauen zu schaffen, ist es wichtig, die gegenseitigen Anforderungen zu verstehen, zu berücksichtigen und zu definieren.

Technisches Gebiet

Land

Hauptprodukt

Technologietransfer-Modell

Additive Fertigung (AM)

Österreich

AM-Maschinen und Hochleistungspolymere für industrielle Anwendungen

Zusammenarbeit zwischen Industrie und universitären Ausgründungen

CubicureDank der Entwicklung einer langfristigen Technologietransfer-Strategie mit intelligenter Verteilung der Nutzungsrechte konnte die Technische Universität Wien mit ihrem Industriepartner Ivoclar wissenschaftliche Durchbrüche und kommerzielle Erfolge erzielen. Dies führte zur Ausgründung von zwei Start-up-Unternehmen. Eines davon, Cubicure, konnte in frühen Finanzierungsrunden von einem starken Patentportfolio profitieren und strategische Partnerschaften aufbauen.

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Fallstudie zum Technologietransfer

 Podcast

3D printing high-performance polymers
Video
From Research to High-growth Technology Businesses: patents in additive manufacturing

Perceive3D (medizinische Bildgebung – Portugal)

Revolution in der chirurgischen Navigation

  • Universitäten sollten ihre Spin-offs weiterhin unterstützen, auch nachdem die Lizenzvereinbarung unterzeichnet und die Ausgründung erfolgt ist. In den meisten Fällen sollten Lizenzvereinbarungen so anpassbar sein, dass zeitnah auf rasche Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert werden kann.
  • Der Schutz der zentralen Technologien durch geistige Eigentumsrechte ist ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Anfangsphase der Technologie- und Geschäftsentwicklung.
  • Die IP-Sensibilisierung der Forschenden ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Forschungsergebnisse richtig bewertet und geschützt werden, bevor es zu einer neuheitsschädlichen Veröffentlichung kommt.

Technisches Gebiet

Land

Hauptprodukt

Technologietransfer-Modell

Medizinische Bildgebung

Portugal

Systeme für computergestützte Chirurgie (CAS)

Universitäre Ausgründung

Perceive3DEin Forschungsprojekt an der Universität von Coimbra in Portugal zur Verbesserung der chirurgischen Navigation hat – gepaart mit dem Unternehmergeist des Forschungsleiters – zur Gründung von Perceive3D geführt. Breiter Patentschutz und ein dynamisches Innovationsökosystem ermöglichten es, internationale Märkte zu erschließen und während der langen Entwicklungs- und Zulassungsphase kontinuierliche Investitionen sicherzustellen und dem Unternehmen so den Weg zum Markterfolg zu ebnen.

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Fallstudie zum Technologietransfer

Podcast

fos4X (Messtechnik – Deutschland)

Sensoren für Rotorblätter

  • Für das Gründerteam ist es von entscheidender Bedeutung, Zugang zu unternehmerischen Kompetenzen zu haben. Die Technologietransferstelle kann dies nicht leisten, da sie nicht zum operativen Team des Start-up gehört.
  • Patente können ein erster Indikator für Professionalität und Wettbewerbsfähigkeit sein, wenn ein junges Start-up mit neuer Technologie für etablierte Unternehmen sichtbar wird.
  • Solider Patentschutz ist eine Voraussetzung für viele Anleger, die in Technologie-Start-ups investieren möchten. Allerdings können Cashflow generierende Aktivitäten in einem frühen Stadium dazu beitragen, dass bis zum Markteintritt finanzielle Mittel bereitgestellt werden, und sind ihrerseits positive Signale für Anleger.
  • Während Schutzrechte, die die Kerntechnologie schützen, strategischen Wert haben und priorisiert werden sollten, bietet die Übertragung von peripheren Schutzrechten eine Möglichkeit für eine schnelle Monetisierung.

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Technologietransfer-Modell

Messtechnik

Deutschland

Fiberoptische Sensortechnik und Messlösungen für Windenergieanlagen

Universitäre Ausgründung

fos4xNachdem sich das junge Forscherteam Zugang zu Schutzrechten der Technischen Universität München (TUM) gesichert und einer der Mitbegründer geschäftliche Erfahrungen gesammelt hatte, verfügte das Team über alles Notwendige, um sich die Erstfinanzierung für die Gründung von fos4X zu sichern. In einem Markt mit überwiegend großen und internationalen Akteuren half ein stetig wachsendes und intelligent verwaltetes Patentportfolio dem jungen Unternehmen dabei, seine Nachfolgefinanzierung sicherzustellen und sich zu einem wichtigen Anbieter von Messlösungen für Windkraftanlagen zu entwickeln. Aufgrund seines Erfolgs und seines starken IP-Portfolios wurde fos4X im Jahr 2020 vom dänischen Unternehmen Polytech übernommen.

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fos4X (EN)

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