Gezielte Bekämpfung von Krebszellen: Portugiesische Forscherin als Finalistin für den Europäischen Erfinderpreis 2026 ausgewählt
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Bessere Organkonservierung dank Meeresbiologie: Französischer Meeresbiologe als Finalist für den Europäischen Erfinderpreis 2026 nominiert
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Luftreinigung mit Hilfe der Natur: Chilenische Erfinder als Finalisten für den Europäischen Erfinderpreis 2026 benannt
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Verbesserung von Geschmack und Textur von Hafergetränken: Griechisch-schwedische Erfinderin als Finalistin für den Europäischen Erfinderpreis 2026 ausgewählt
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Die Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2026 stehen fest
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Herkömmliche Wasserkraftanlagen gibt es in den unterschiedlichsten Größen – von großen Infrastrukturprojekten, die Staudämme, eine gewisse Fallhöhe und umfangreiche Technik erfordern, bis hin zu Kleinwasserkraftanlagen, die in der Regel das natürliche Strömungsverhalten ausnutzen und nur einen Bruchteil der verfügbaren Energie erfassen können. Emily Morris und Thorsten Stoesser haben einen wichtigen Beitrag in diesem Gebiet geleistet: Ihre modulare, kanalbasierte Technologie ermöglicht die zuverlässige Stromerzeugung ohne wesentliche Eingriffe in bestehende Wasserwege und ohne größere Bauarbeiten.
In Südchile wird in den kalten Wintern traditionell mit Holz geheizt, wodurch sich gesundheitsschädlicher Rauch entwickelt. Angesichts der immer ernster werdenden Gesundheitskrise und zunehmend strikteren Heizungsvorschriften haben die langjährigen Freunde Miguel Ángel Fernández Donoso und Aníbal Montalva Rodríguez einen lebenden Biofilter entwickelt, der die Feinstaubemissionen aufgrund der Verbrennung von Holz merklich reduziert.
Elektrofahrzeuge und Stromspeicherlösungen werden immer beliebter. Damit steigt aber auch die weltweite Nachfrage nach wichtigen Batterierohstoffen, auch die Abfallverwertung wird zunehmend zur Herausforderung. Yu Haijun und Xie Yinghao verfolgen mit ihrer Technologie einen umgekehrten Ansatz und gewinnen aus ausgedienten Batterien direkt außerordentlich hochwertiges neues Kathodenmaterial, das für modernste Anwendungen eingesetzt werden kann.
Ende 2024 warteten in den Mitgliedstaaten des Europarates mehr als 90 000 Menschen auf ein Spenderorgan. Jede Transplantation ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Nach der Entnahme verschlechtert sich aufgrund des Sauerstoffmangels schnell der Zustand des Spenderorgans und die Gefahr eines Organversagens steigt. Franck Zal hat eine innovative Trägerplattform entwickelt, die auf dem Hämoglobin des Wattwurms basiert. Der Träger ermöglicht eine längere und bessere Konservierung der Organe und ist ein Lichtblick für Patienten und Chirurgen zugleich.
Im globalen Schienennetz mangelt es an Kapazität und Flexibilität. Lange Güterzüge sind zwar effizient beim Transport großer Mengen, aber träge in der Beschleunigung, sie lassen sich aber kaum flexibel einplanen und sind mit kostenintensiven Rangierbewegungen verbunden, insbesondere auf gemischt genutzten Strecken, in engen Terminals und auf Industriegleisen. Diesel-Rangierloks sind mit zusätzlichen Emissionen und Wartungsaufwand verbunden und der Bau eines neuen Schienennetzes ist kapitalintensiv und braucht Zeit. Przemek Ben Paczek geht diese Probleme gemeinsam mit Łukasz Mielczarek, Paweł Radziszewski, Katarzyna Foljanty und Tomasz Kublin mit der MagRail-Lösung an, einer Nachrüsttechnologie, für die Modernisierung bestehender Schieneninfrastrukturen mit einem Magnetantriebssystem modernisiert wird.