Während seiner Tätigkeit für das niederländische Unternehmen Affymax machte Dr. Stephen P.A. Fodor Anfang der Neunzigerjahre eine bahnbrechende Erfindung für die Wissenschaft: Er entwickelte den DNA-Chip. Das kam einer Revolution in der Medizin gleich: Forschende können nunmehr Zehntausende von Genen gleichzeitig untersuchen und müssen sie nicht mehr einzeln betrachten.
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Stephen Fodor
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Professor Josef Bille von der Universität Heidelberg in Deutschland hat knapp 100 Patente auf dem Gebiet der Augenheilkunde eingereicht und ist ein Pionier im Bereich Augenlaser-Korrektur. Er hat eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe Unregelmäßigkeiten der Hornhaut genauer als zuvor erfasst und die zur Korrektur eingesetzten Laser besser gesteuert werden können. Diese bahnbrechende Erfindung, die seither noch stetig verbessert wurde, hat es ermöglicht, bei Millionen Patienten rund um die Welt Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus zu korrigieren.
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Josef Bille
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Das Design traditioneller Hörhilfen hat einige Nachteile. Deshalb entwickelte ein Team dänischer Erfinder beim Unternehmen WIDEX eine neue, computergestützte Methode für die Herstellung individuell angefertigter, bequemer Hörgeräte. Ihre Erfindung hat den Sektor revolutioniert und dient als Grundlage für nahezu alle Im-Ohr-Hörgeräte, die heutzutage auf dem Markt sind. Sie hat die Lebensqualität von Millionen Menschen rund um die Welt beträchtlich verbessert.
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Jan Tøpholm
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Die Erfinder entdeckten, dass bestimmte Nukleinsäuren sich an ein Protein binden und damit potenziell krank machende Proteine stoppen können.
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Larry Gold
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Als Federico Faggin die Bühne betrat, war gewissermaßen schon alles zu spät. 1970 waren die Entwickler von Intel bei Mikrochips ins Hintertreffen geraten, und eine Aufholjagd schien praktisch unmöglich. Ein Kollege behauptete, die Entwicklung eines Mikroprozessors sei abgeschlossen, und ging auf Geschäftsreise, obwohl in Wirklichkeit überhaupt nichts fertig war. Ein japanischer Kunde stellte fest, dass der Chip in seinen Taschenrechnern nicht funktionierte. Wutentbrannt hielt er sich nicht an die Regeln der japanischen Höflichkeit und warf seinen Geschäftspartnern lautstark Inkompetenz vor. Das war für Federico Faggin, der neu ins Unternehmen gekommen war, das Startsignal. Er arbeitete 12 bis 16 Stunden pro Tag und wollte seine Aufgabe unbedingt erfüllen. Schon einige Jahre zuvor hatte er bei Fairchild Semiconductors einen Mikroprozessor erfunden, bei dem Metall auf Silizium aufgebracht wird. Aber es war noch niemandem gelungen, einen kompletten CPU auf einem einzigen Chip unterzubringen.
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Federico Faggin
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In den Neunzigerjahren entwickelte ein australisches Forschungsteam, dem John O'Sullivan, Terence Percival, Graham Daniels, Diethelm Ostry und John Deane angehörten, eine Technologie, die eine drahtlose Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung zwischen Endgeräten (zum Beispiel Computern und Handys) in einem Netz ermöglichte. Damit wurde das drahtlose LAN so schnell und leistungsfähig wie die damaligen kabelgebundenen Lösungen. Die Erfindung dient als Grundlage für die drahtlose Netzwerktechnologie (Wi-Fi), die inzwischen milliardenfach in Endgeräten weltweit verwendet wird. O'Sullivan und sein Team haben damit das Zeitalter des drahtlosen und jederzeit verfügbaren Hochgeschwindigkeits-Internetzugangs eingeleitet, wie wir es heute kennen.
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John O' Sullivan
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James Dyson – der Mann, der eine echte Hilfe im Haushalt ist. Dyson hat den beutellosen Staubsauger erfunden und damit eine weltweite Revolution am Haushaltsgerätemarkt ausgelöst. Freunde versuchten, ihm die Idee auszureden – "James, wenn es möglich wäre, einen so viel besseren Staubsauger herzustellen, hätten Hoover oder Electrolux ihn schon lange erfunden" –, als er in Konkurrenz mit den großen Unternehmen treten wollte. Seit der Erfindung der Technologie im Jahr 1901 hatte niemand das Grundprinzip des Staubsaugens in Frage gestellt. Bis Dyson kam.
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James Dyson
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Der niederländische Ingenieur Jaap Haartsen arbeitete Mitte der Neunzigerjahre für die Handysparte von Ericsson und entwickelte dort eine revolutionäre Technik, mit deren Hilfe elektronische Geräte über kurze Distanzen kabellos miteinander verbunden werden können. Dafür werden Funkfrequenzen mit niedriger Sendeleistung genutzt. Inzwischen sind weltweit über zwei Milliarden Geräte mit Bluetooth ausgerüstet. Der Standard hat nicht nur neuartige Verknüpfungsmöglichkeiten von elektronischen Geräten geschaffen, sondern auch die Verbindungen zwischen Menschen und ihre Kommunikation untereinander verändert.
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Jaap Haartsen
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Karlheinz Brandenburg hat die Musikwelt revolutioniert – und die Computerindustrie gleich mit
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Karl Heinz Brandenburg
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