Die jüngste einer Reihe von Erfindungen ermöglicht es dem spanischen Eisenbahnunternehmen Patentes Talgo, bei Hochgeschwindigkeitspersonenzügen anstelle einer Standardachse eine einzigartige „unabhängig geführte" Radkonstruktion zu verwenden. Dank dieser Konstruktion gehören die Züge zu den bequemsten und sichersten im Eisenbahnverkehr.
Die 3G-Netze, die den ersten mobilen Breitband-Internetzugang ermöglichten, werden nun durch LTE-Netze ersetzt, die viel höhere Datenübertragungsraten bieten als die 10 Jahre alte 3G-Technologie. Ein Expertenteam bei Ericsson hat mit einer bedeutenden Zahl von Patenten zur Entwicklung des LTE-Standards beigetragen, der den Wirtschaftsmarkt des mobilen Internets erst entstehen ließ.
Die Erforschung des Gehirns ermöglicht es uns, Gehirnerkrankungen besser zu verstehen, Traumata besser zu behandeln und künftige Ärzte und Neurowissenschaftler besser auszubilden. Die hochauf-lösenden 3-D-Gehirnatlanten von Wieslaw Nowinski haben die Hirnkartierung revolutioniert und uns noch nie dagewesene Einblicke in unser vielschichtigstes Organ verschafft.
Fischers Erfindung veränderte die Bau- und die Heimwerkerbranche von Grund auf und verdrängte alle möglichen Arten von Dübeln rasch aus den Regalen. Doch der "Fischer-Dübel" war erst der Anfang: Fischer erdachte nicht nur einige neue Lösungen für Probleme am Bau, er schuf auch Stahlanker, Bohrgeräte, chemische Befestigungen und Klebstoffe, und seine Erfindungen werden tagtäglich milliardenfach auf der ganzen Welt verwendet.
Für das Verständnis von Gesprochenem ist das bloße Hören nicht alles: Auch über Tonfall oder Artikulierung des Sprechenden erhält das Gegenüber Informationen. Die Erfindung von Ingeborg und Erwin Hochmair - das Multikanal-Implantat - ermöglicht es Hörgeschädigten auf der ganzen Welt, Sprache als klare Signale und nicht nur als dumpfe Klänge wahrzunehmen.
Der 3D-Druck, die von Charles W. Hull entwickelte additive Fertigungstechnik, ermöglicht die rasche Herstellung von Prototypen und hat neuen Anwendungen in zahllosen Branchen den Weg geebnet. Diese Technologie könnte eines Tages als eine der größten Neuerungen in der Fertigungstechnik seit der industriellen Revolution gewertet werden.
Antikörper werden von unserem Immunsystem gebildet, um körperfremde Eindringlinge zu erkennen und Krankheiten zu bekämpfen. Den amerikanischen Forschern Cary L. Queen und Harold E. Selick ist es gelungen, Antikörper so zu "humanisieren", dass sie zu mindestens 90 % humane Sequenzen enthalten und damit wesentlich wirkungsvoller verschiedenste Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Asthma abwehren können.
QR-Codes - schwarz-weiße Quadrate, die auf Plakaten ebenso allgegenwärtig sind wie auf Verpackungen - haben uns eine ganz neue Idee dessen vermittelt, was ein Strichcode kann. Als perfektes Emblem des digitalen Zeitalters durchdringt der QR-Code praktisch alle Erscheinungsformen der modernen Konsumgesellschaft und verbindet die physikalische Welt immer enger mit der virtuellen Welt in unserer Hosentasche.
Was, wenn Implantate wie z. B. Schrittmacher ihren Strom statt aus Batterien direkt aus dem menschlichen Körper beziehen könnten und sich so Risiko und Kosten von chirurgischen Eingriffen zum Batteriewechsel verringern ließen? Ein Team französischer Wissenschaftler hat erfolgreich ein Mikrogerät implantiert, das aus dem Blutzucker von Säugetieren Elektrizität erzeugt, und hat damit die Suche nach autarken Stromquellen, die nicht wieder aufgeladen werden müssen, einen entscheidenden Schritt vorangebracht.
Thomas Tuschls revolutionäres Verfahren, menschliche Gene "abzuschalten", ist zu einem entscheidenden Tool bei der Entwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsverfahren für verschiedenste Erkrankungen von Hämophilie bis zu erhöhtem Cholesterinspiegel geworden. Dem Biochemiker Tuschl ist es gelungen, das als RNA-Interferenz (RNAi) bekannte Phänomen so anzupassen, dass es in menschlichen Zellen eingesetzt werden kann.